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Glasbach Wasserfall



Glasbach Wasserfall

Glasbach Wasserfall - ein einfacher, kurzer Rundweg nördlich von Jachenau. Der Aufstieg erfolgt über gute Wanderwege entlang der "Großen Laine" zur Lainlalm und zu dem spektakulären Wasserfall unter der Glaswand. Der Rückweg verläuft auf der Versorgungsstraße und hat noch einen Abstecher zum Zugspitzblick östlich von Jachenau. Am Zusammenfluss von Großer Laine und dem Glasbach steht die bewirtete Lainlalm, für alle Wanderer sehr willkommen. Im Bild: etwa zwanzig Meter ist die Felsstufe hoch, über die das Wasser des Glasbaches stürzt. Unten sammelt es sich in einem Becken, in dem man durchaus schwimmen kann. Auf halber Höhe hat die Wand eine Gumpe, zu der "besonders sportliche Personen" sogar hochklettern (Erstwanderung: September 2021)

Abstract
Westlich der Benediktenwand steht ein markanter Felsenkamm, die Glaswand. Allerdings ist sie mit knapp 1500 Metern deutlich niedriger als die Benediktenwand selbst. Noch weiter nach Westen geht das Gelände in den Rabenkopf über. Aus diesem Gebiet heraus entspringen etliche Bäche, die nach Süden fließen und sich an der Lainlalm zur "Großen Laine" vereinen. Einer dieser Bäche ist der Glasbach, der etwa 800 Meter weiter oberhalb seiner Mündung einen recht bekannten Wasserfall hat. Mit schätzungsweise zwanzig Meter Höhe ist er zwar nicht besonders hoch, aber doch recht auffallend.
Gute, nicht besonders anstrengende Wanderwege führen von Jachenau aus zu diesem Platz. Da die Strecke zudem gut ausgeschildert und bestens präpariert ist, nehmen sich viele Wanderer dieses Ziel immer wieder vor. An heißen Sommertagen nutzen manche die Gelegenheit, sich die Füße (und andere Körperteile) im klaren Bergwasser zu kühlen, ja dort sogar ein paar Züge zu schwimmen. Den Daheimgebliebenen kann man davon herrliche Fotos senden.
Die westliche Route führt größtenteils durch Wald, meist in Hörweite des rauschenden Wassers. Für Radfahrer ist die Strecke gesperrt. Östlich des Baches geht der Versorgungweg aus der Jachenau hoch, direkt an der Lainalm vorbei, letztlich bis zur Staffelalm. Für den Rückweg ins Tal wäre das durchaus eine Alternative.
Für die Vollendung einer solchen Wanderung sorgt dann auch noch eine Brotzeitalm, nämlich die Lainlalm. An ihr kommt man zweimal vorbei. Nein falsch, spätestens auf dem Rückweg vom Wasserfall kommt man nicht vorbei, sondern bleibt dort hängen. Angesichts der freundlichen Bedienung, der kühlen Getränke und der guten Brotzeiten ist die Einkehr keine falsche Entscheidung.
Schwierigkeit:25.4leicht (<27.5)
Tracklänge:13,1 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:30 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:266 mgering (0-400 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.

Markante Punkte Höhe (m) üNN Gehzeit (h:min)* Entfernung (km)
WPP Kirche, Jachenau-Dorf780
Waldrand817 0:170,73
Einmü. Straße834 0:171,00
Abzw. Ascherwiesen841 0:090,47
Brücke Große Laine855 0:170,96
Schranke Weg881 0:080,44
Lainlalm906 0:161,04
Wasserfall960 0:140,82
Lainlalm906 0:120,82
Abzw. Aufstiegspfad882 0:192,07
Holzlagerplatz849 0:110,82
Berglalm843 0:151,00
Abzw. Zugspitzblick779 0:181,25
Zugspitzblick836 0:130,45
Einmü. Talstraße776 0:120,53
WPP Kirche, Jachenau-Dorf780 0:120,72

(*) Die Zuordnung von Gehzeit und Wegstrecke erscheint manchmal nicht plausibel. Das liegt zum einen daran, dass man auf guten, ebenen Wegen rascher vorankommt, als auf holprigen Pfaden im Steilgelände und zum anderen daran, dass manchmal kleinere Pausen dabei sind, manchmal nicht.

Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Isarwinkel; das Wandergebiet erstreckt sich nördlich von Jachenau entlang der großen Laine in Richtung Glaswand/Benediktenwand. Karten: Amtliche Topografische Karte Bayern (1:25000) "ATK-25 R-11", Jachenau"; bzw. Kompass Nr. 06 (12:25000) "Walchensee, Kochelsee, Sylvenstein-Stausee" bzw. AV Digital 2016 (USB Edition) 3D, Isarwinkel, Benediktenwand", bzw. GPS Garmin Oregon 600, TransAlpin V4 Pro, oder. TOPO Deutschland V7 Pro
Datum, Begleiter, Wetter
09.09.2021; Diese Tour ging ich mit Tassilo zusammen. Auf dem Hinweg trafen wir immer wieder andere Personen. Einige davon überholten uns, andere überholten wir. Um die Mittagszeit war der Andrang an der Lainlalm noch nicht sehr hoch. Eine Stunde später, als wir vom Wasserfall zurückkamen, saßen doch etliche an den Tischen und Bänken. Auf dem Rückweg über die Versorgungsstraße waren wir völlig alleine. Es herrschte an diesem Tag ein herrliches Spätsommerwetter (wurde auch Zeit nach dem ungemütlichen August). Morgens strahlte der Himmel noch in vollem Blau, später zogen einige Wolken auf. Gegen Nachmittag nahm die Diesigkeit etwas zu. Die Gefahr von Regen bestand nicht. Allerdinges mussten wir bei der Heimfahrt feststellen, dass es zehn Kilometer weiter östlich geregnet hatte.
Erreichte Gipfel
Auf dieser Wanderung wird kein Gipfel erreicht; der höchste Punkt liegt mit 960 Metern am Glasbach Wasserfall. Die Gelegenheit zur Fernsicht ist auf der gesamten Strecke nicht besonders gut, da es weitgehend durch den Wald geht. Lediglich zum Ende des Rundweges besteht die Möglichkeit, mit einem kurzen Abstecher zum "Zugspitzblick" doch noch einiges zu sehen.
Alm(en), Hütt(en):
Lainlalm, An weiteren Hütten ist eigentlich nur die Berglalm zu nennen. Sie steht direkt am Versorgungsweg auf etwa 840 m Höhe. Es ist eine private Vereinshütte mit Selbstversorgung derjenigen (Naturfreunde Würmtal), die sich dort aufhalten. Am Aufstieg kommt man noch an einem Heuschober vorbei, der auf einer Wiesenlichtung steht.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Wanderparkplatz Jachenau Kirche (Gebühr: 5.- EUR); Adresse: Dorf 71/8, D-83676 Jachenau. Koordinaten: N = 47.606279, E = 11.432937; Geographische Daten: N = 47°36'22.6", E = 11°25'58.3"; UTM-Daten: Z = 32T, E = 682858, N = 5275409; Gauß-Krüger: R-E = 4457468.363, H-N = 5274364.898. Da der Start in der Dorfmitte von Jachenau beginnt, ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht einfach. Mit Rollstühlen oder Kinderwägen lässt sich die Strecke allerdings nicht bewältigen; das geht bestenfalls über die Versorgungsstraße bis zur Lainlalm.
Der Aufstieg beginnt direkt am Parkplatz (unterhalb der Kirche) mit der Überquerung der kleinen Laine (sie kommt vom westlich liegenden Hirschhörndlkopf) über eine kleine Brücke. Dann geht es auf einem guten Wanderpfad in kleinen Kurven und kleinen Steigungen durch den Wald. Etwas weiter oben kommt man an den Waldrand, geht dann aber gleich wieder in den Wald hinein. Nach etwa 1,7 km trifft man auf eine Versorgungsstraße, geht dort rechts weiter. An einer kleinen Ebene zweigt dann der Weg wieder in den Wald hinein ab. Nach einer Weile führt eine Brücke über den Bach und man erreicht kurz danach die Versorgungsstraße. Auf dieser bleiben wir bis zur Lainlalm. Direkt hinter dem Almgebäude zweigt ein Wiesenpfad nach rechts ab, geht über die Wiese und kommt zum Glasbach. Kurz darauf wird dieser überquert und dann ist der Wasserfall nicht mehr weit. Der Rückweg verläuft zunächst auf dem Aufstiegsweg. Wenn dann die Abzweigung nach rechts käme, bleiben wir auf dem Weg, den wir bis ins Tal nicht mehr verlassen. Kurz vor der Einmündung auf die Straße weist uns ein Schild zum Aussichtspunkt "Zugspitzblick". Nach einem kurzen Anstieg über einen steilen Hang kommen wir auf eine Asphaltstraße gehen hoch bis zu einer Feldscheune. Um diese nach links herum sind es nur noch ein paar Meter bis zu dem besagten Aussichtspunkt (erkenntlich durch ein großes Kruzifix und zwei Sitzbänke. Nach der Rückkehr zur Abzweigung ist es noch ein kurzes Stück in den Ort hinein zu unserem Parkplatz.
Anmerkungen:
Das Tal der Jachenau, resp. der Ort selbst befinden sich an der Südseite des Brauneckmassiv. Es ist fast eine Sackgasse, denn noch weiter nach Westen (zum Walchensee) führt nur noch eine kleine Mautstraße. Jachenau ist ein stark zersiedeltes Dorf, das keine Straßennamen hat. Vielmehr ist es unterteilt in Teilorte (Laich, Wieden, Bäcker, Point, Mühle, Berg), die dann fortlaufende Hausnummern haben. Die Nummer eins und zwei gehören zu Anwesen, die aber weit weg sind, nämlich am Südufer des Walchensees. Das Zentrum ist der Teil "Dorf". Dort sind dann das Rathaus, einige Wirtshäuser, die Kirche und eben auch der Parkplatz, an dem unsere Tour beginnt/endet. Mit weniger als 1000 Einwohnern ist Jachenau angeblich die kleinste Gemeinde Bayerns. Aber sie hat eine eigenständige Verwaltung. Gleichwohl vom Ende dieses Tales aus gibt es einige recht gute Wanderstrecken. Eine davon hatte ich schon lange in der Planung, nämlich den Aufstieg durch die Rappinschlucht zur Staffelalm und zum Rabenkopf. Das war an diesem Tag aber gar nicht vorgesehen: nach knapp fünf Kilometern zweigt nämlich an der Lainlalm der Weg zum Glasbach Wasserfall ab, das war unser heutiges Ziel und das erreichten wir auch. Zudem führte uns der Weg über die Lainlalm, die ich auch schon lange besuchen wollte. Es ist mir immer sehr wichtig, auf den Wanderungen in bewirteten Almen einzukehren und das taten wir. Ich kann es nur schwer verstehen, wenn andere Personen an solchen Orten demonstrativ vorbeigehen. Die paar Euro für Speis und Trank einzusparen, das kann es doch nicht sein, wenn ich schon von weither anreise und die dortige Landschaft und Infrastruktur genieße. Auf die überaus freundlichen, teils sogar vertrauten Gespräche mit dem Almpersonal und mit anderen Gästen möchte ich nicht verzichten. Und das geht auch unter Einhaltung der CORONA-Regelungen recht gut.

Benachbarte Wanderungen

Almentour Brauneck
Almentour Brauneck

Wandern am Brauneck ist immer lohnend. In erster Line sind damit Touren in Kammnähe angesprochen. Es gibt aber auch unbekannte Strecken, die besonders für Liebhaber sind, die gerne alleine gehen und sich von etwas ruppigen Steigen nicht beirren lassen. Eine solche Wanderung geht südlich des Kammes vom Brauneck aus nach Westen. Sie führt an etlichen Almen und Hütten vorbei und endet an der bewirtschafteten Bichleralm an der Südseite der Benediktenwand. Herrliche Fernsicht in die südlich liegenden Berge an vielen Stellen gibt’s gratis.

Benediktenwand
Benediktenwand

Die Benediktenwand, der Sehnsuchtsberg all jener, die an der Nordseite der Bayerischen Voralpen zwischen Bad Tölz und Kochel öfter mal daran vorbeifahren. Deutlich im Gelände zurückgesetzt wird sofort klar, dass zu dem eigentlichen Anstieg erst noch ein langer Anmarsch nötig ist. Wer auf seine gute Kondition vertraut, soll sich diese Königin vornehmen. Er wird es nicht bereuen, zumal mit der Tutzinger Hütte eine gute Verpflegungsstation am Weg liegt. Und die braucht man unbedingt.

Hirschhörnlkopf
Hirschhörnlkopf

Der Hirschhörnlkopf steht im Nordwesten der Jachenau. Zusammen mit dem südöstlichen Staffel könnte man ihn als "Wächter der Jachenau" bezeichnen, abgesehen natürlich von der Benediktenwand selbst. Er ist auf einer recht angenehmen Tagestour zu erreichen; im Hauptanstieg ist der Pfad aber doch recht steil. Oben steht zwar die Pfundalm, aber ich glaube, sie hat zur Einkehr nicht geöffnet. Daher sollte man genügend Verpflegung mitnehmen.

Jachenau Süd
Jachenau Süd

Südlich der Jachenau liegt der Bergrücken des Isarwinkels. Dorthin führen einige Wanderrouten, z.B. auf den Staffel oder Wilfetsberg. Da zudem mit der Luitpolderalm und der Laineralm zwei urige Brotzeitalmen zu erreichen sind, bietet sich eine Rundtour an, die sogar auch noch den Walchensee einbezieht. Es ist eine an sich nicht ganz kurze, aber ansonsten recht gemütliche Strecke. Lediglich an einer etwas knackigen Stelle im Fuchsgraben muss geklettert werden.

Rabenkopf
Rabenkopf

Der Rabenkopf steht westlich der Benediktenwand und bildet mit Hirschhörnlkopf und Jochberg ein recht bekanntes Dreieck, ehe es dann noch weiter westlich zum Herzogstand geht. Er selbst ist vor allem durch die Staffelalm bekannt, die an seinem Südhang liegt. Dort war Franz Marc zu seiner Zeit öfter Gast und hat in der Hütte zwei Wandbilder gemalt, die man noch sehen kann.

Staffel
Staffel

Der Staffel ist ein sehr schöner, kegelförmiger Gipfel im Herzen der Jachenau, genauer gesagt in den südlich liegenden Bergen des Isarwinkls. Er ist von zwei Seiten erreichbar und bietet sich deshalb sehr gut auch für eine Rundwanderung an. Durch seine exponierte Lage ist er der Aussichtberg südlich der Jachenau schlechthin. Es gibt zwar dort oben auch eine Alm, die hat allerdings nicht zur Einkehr geöffnet.

Bilder zur Wanderung

Das Höhenprofil zeigt den moderaten Aufstieg bis zum Wasserfall. Etwas steiler Passagen wechseln sich mit ebenen oder sogar leicht fallenden Stellen ab. Der Rückweg ist sogar noch flacher, kein Wunder, es ist der Versorgungsweg. Ausgenommen ist davon nur das "Anhängsel" zur Strecke, nämlich der Aufstieg zum "Zugspitzblick".

Glaswand, die westliche Fortsetzung zur Benediktenwand. Einige aus dem Wald herausragende Felsen sind deutlich zu sehen. Dort findet sich die Quelle des Glasbaches, der dann weiter talwärts zum Wasserfall wird; auf dem kurzen Weg hat er noch einige kleinere Bäche aufgenommen.

Los geht es nach der Überschreitung der kleinen Laine erst einmal auf einem sehr gut präparierten Pfad durch den Wald. Sobald der Hang etwas steiler wird, ist er sehr gut gesichert.

Ein großer Teil der Passagen verläuft im lichten Wald selbst.

Etwas später kommen wir auf eine Versorgungsstraße und dann recht bald auf eine kleine Lichtung mit einem Heuschober. Noch vor dem neuerlichen Anstieg schickt uns ein Wegweiser nach rechts wieder in den Wald.

Kleine Überraschung: vor ein paar Tagen ging hier eine Mure ab und verschüttete den Weg. Das aber tut dem Weiterkommen keinen Abbruch.

Nach einer Weile wechseln wir auf die andere Seite der Großen Laine. Drüben ist ein kurzer Anstieg zu erkennen, der auf die Versorgungsstraße einmündet.

Ein Stück des Weges verläuft nun direkt am Bach entlang. Zwischendurch ist er mit kleinen Wehren etwas gebändigt.

An mehreren Stellen bieten Sitzbänke die Gelegenheit, ein paar Minuten Pause zu machen und etwas zu trinken. Auch Tassilo braucht diese Pause.

Ein Stück weiter oben entdecken wir plötzlich ein Marterl an einem Felsen und zusätzlich ein kleines eisernes Kruzifix. Etwas versteckt hinter Zweigen finden wir dann auch noch ein paar Wegweiser.

Richtig, da ist auch noch eine Brücke. Es ist die Abzweigung hinein in die Rappinschlucht. Ein Wegweiser macht uns darauf aufmerksam, dass dort unbedingt Schwindelfreiheit erforderlich ist.

Dann taucht sie plötzlich auf, die Lainlalm, eines unserer Ziele. Recht einladend steht sie da mit den frischen, weißen Wänden, dem neuen Dach und auch ein neuer Anbau ist zu sehen. Die Tische und Bänke sind teilweise besetzt, machen uns sicher: die Alm hat auf und es gibt auch etwas zum Essen und Trinken.

Vorerst geht es aber noch weiter: zunächst über die Wiese, dann am Glasbach entlang und über ein weitere Brücke. Der Weg ist weiterhin gut, kein Wunder, er wird von vielen Personen genutzt.

Hinter ein paar Bäumen entdecken wir ihn dann, den Wasserfall. Es ist eine beachtliche Felsstufe, über die das Wasser läuft. Unser Weg führt ein paar Meter über dem abfließenden Wasser weiter. Keine Sorge, es gibt eine recht gute Abstiegshilfe von etlichen Treppenstufen direkt an das Wasser. Viele Menschen sind da und nutzten die Gelegenheit zu einem kleinen Bad. Da haben sie den Freunden aber ordentlich etwas zu posten.

Wir sind auf dem Rückweg, nicht am Aufstiegsweg, sondern auf dem Versorgungsweg. Ein besonders Naturdenkmal steht links neben der Straße: der "Schwarze Felsen". Offenbar hat das dortige Kleinklima die dauerhafte Ansiedlung eines schwarzen Mooses oder von Flechten begünstigt. In Wanderkarten ist das als besonderer Punkt, ja sogar als Felsstock vermerkt.

Weiter unten beginnen die Weideflächen und kurz darauf taucht sie auf, die Berglalm. Sie war früher Teil eines Bauernhofes, erfuhr dann aber davon die Trennung. Heute ist sie im Besitz von Wanderfreunden, die sie als Selbstversorgerhütte nutzen. Wie es scheint, kümmert sich der Verein sehr gut um dieses Haus.

Jetzt öffnet sich der Blick ins Tal der Jachen. Besonders auffallend ist der gegenüber stehende Staffel, auch ein recht lohnendes Wanderziel. Übrigens: in seiner Nähe gibt es die "Lainer Alm", also nicht verwechseln mit der Alm, von der wir eben kommen.

Ein kleines verstecktes Schild weist darauf hin, dass es zu dem "Zugspitzblick" geht. Da müssen wir hin. Es geht steil bergauf, um eine Feldscheune herum zu einem großen Kruzifix mit zwei Sitzbänken. Die Sicht nach Westen öffnet sich. Allerdings ist die Zugspitze heute nur im Dunst zu erahnen, sehen können wir sie nicht wirklich.

Aber ein guter Blick auf Jachenau ist möglich. Allerdings auch nur auf die Kirche und einige wenige Häuser. Neben den Besonderheiten (siehe Anmerkungen) merken wir uns, dass die Jachenau wirklich eines der schönsten Alpentäler in Oberbayern ist.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 27.10.2021