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Wanderungen

Ammerquellen



Ammerquellen

Ammerquellen - viele größere und kleinere Quellen sind es, welche die Ammer zustande bringen. Das wird dann der Fluss, der den Ammersee im Wesentlichen speist. Weidmoos heißt dieses sumpfige Gelände westlich von Ettal, südlich von Oberammergau, eingeklemmt zwischen den Bergkämmen der Nothkarkette und Kofelkette. Die aus Westen kommende, gänzlich versickernde "Linder" ist es, die das Grundwasser speist, aus dem dann die vielen Quellen sprudeln und daraus recht schnell die "Kleine" und die "Große Ammer" entstehen. In Oberammergau sind dann beide schon zusammen. Die einfache Rundwanderung ist sehr spannend und lehrreich, fast schon eine geologische Fachexkursion. Im Bild: Blick auf das moosige Tal westlich der Ettaler Mühle. Ein künstlich geschaffener Vorfluter liefert als "Mühlbach" das glasklare Wasser zur Energiegewinnung mittels eines Kleinkraftwerkes (Erstwanderung: September 2021)

Abstract
Ammer - Ammersee - Amper - Isar. Das ist die Gewässerfolge des Wassers aus dem Ammergebirge nach Norden; letztendlich fließt es dann in die Donau. Viele kleinere Quellen sind es, die diesen Lauf starten. Erst liefert die Linder das Wasser, das aber auf Höhe von Graswang vollständig versichert. Gleiches passiert mit den vielen kleinen Bergbächen, die von Nord und Süd ins Tal zufließen. "Weidmoos" heißt das moosige Tal westlich von Ettal, südlich von Oberammergau, in dem das Wasser über dutzende, einzelne Quellen wieder an die Oberfläche kommt. Zunächst entstehen die große Ammer und die kleine Ammer, die sich aber ganz schnell zur Ammer vereinen, ehe es nach Oberammergau und Unterammergau geht.
Die Region "Ammergau" umfasst den östlichen Teil der Ammergauer Alpen mit den Orten Graswang, Ettal, Oberammergau, Unterammergau, Saulgau und Bad Kohlgrub. Gesprochen wird altbaierisch, mit deutlichen Einmischungen von schwäbisch/allgäuerischen Lauten.
Wandern kann man natürlich auch, darum geht es bei dieser Beschreibung. Es ist eine einfache, wenig anstrengende Runde von etwas mehr als dreizehn Kilometern um das Ammertal und Graswang. Zu entdecken und zu bestaunen gibt es sehr viel, also Zeit mitbringen. Mit dazu gehören auch zwei namhafte Gasthöfe am östlichen und am westlichen Ende der Runde, die zur Einkehr laden.
Schwierigkeit:23.6leicht (<27.5)
Tracklänge:13,5 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:40 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:143 mgering (0-400 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
WPP Schattenwaldweg871
Furt durch Linder875 0:140,68
Gertrudis Kapelle865 0:261,66
Brücke Kühalpenbach879 0:100,67
1. Ammerquelle855 0:161,18
Weg nach rechts851 0:161,10
Ettaler Mühle841 0:211,44
Brücke Ammer846 0:230,86
Quelltopf Waldrand850 0:100,71
Scheune westl. Rahm865 0:412,24
Gröbl-Alm893 0:332,30
WPP Schattenwaldweg871 0:100,51
Gebirge, Lage, Karte
Ammergauer Alpen, Teilgebiet "Laber-Hörnle-Gruppe". Das Wandergebiet liegt im Tal westlich von Ettal, südlich von Oberammergau. Karten: Amtliche Topografische Karte Bayern (1:25000) "Ammergebirge Ost, Pürschling, Hörnle"; bzw. AV Digital 2016 (USB Edition) 3D, Ammergebirge Ost, bzw. GPS Garmin Oregon 600, TransAlpin V4 Pro, bzw. TOPO Deutschland V7 Pro.
Datum, Begleiter, Wetter
18.09.2021; Es war ein Ausflug der kompletten Familie Schweiger. Außer uns waren viele andere Personen auch noch in diesem Gebiet. Es gibt mehrere Wanderparkplätze, von denen aus kürzere oder eben auch der gesamte Rundweg gestartet werden können. Es war mutmaßlich der letzte Sommertag des Jahres 2021 mit insgesamt angenehmen Temperaturen. Morgens lachte noch die Sonne vom blauen Himmel, versteckte sich aber später immer mehr hinter Wolken. Dadurch gab es brauchbare Fernsicht zu den Bergen rings um dieses Tal.
Erreichte Gipfel
Ein klassischer Gipfel wird auf dieser Runde nicht erreicht. Der höchste Punkt liegt mit 893 m auf der Terrasse der Gröbl-Alm, merklich über dem Tal. Dort ist ein guter Blick nach Süden möglich, namentlich zur Nothkargruppe und der westlicheren Kienberggruppe. Anders herum geht der Blick von dem südlichen Teil der Route hinüber zum Sonnenbergrat mit den vielen Spitzen westlich des Kofel.
Alm(en), Hütt(en):
Ettaler Mühle, Gröbl-Alm, Erst einmal führt der Weg an dem Ort "Dickelschwaig" (ein Forsthaus) mit der Gertrudiskapelle vorbei. Auf dem Rückweg am Wald entlang passiert man auch noch den Ort "Rahm", ehe es zum Abschluss durch Graswang geht.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Wanderparkplatz Schattenwald (Tagesgebühr: 6 Euro); Adresse: Schattenwaldweg 8, D-82488 Graswang/Ettal. Koordinaten: N = 47.570215, E = 11.021762; Geographische Daten: N = 47°34'12.8", E = 11°01'178.3"; UTM-Daten: Z = 32T, E = 652059, N = 5270513; Gauß-Krüger: R-E = 4426501.369, H-N = 5270663.214. Der Ausgangspunkt dieser Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Sowohl in der Ortsmitte als auch am westlichen Ende sind Haltestellen des öffentlichen Buses. Die Strecke ist mit Rollstühlen und Kinderwägen ebenfalls sehr gut zu meistern, sofern nicht die Länge von 13 km für die von uns gegangene, große Runde dagegen spricht.
Die Rundwanderung beginnt in Graswang auf dem dortigen, sehr großen, langgezogenen Wanderparkplatz. Man könnte die Runde aber auch an der Ettaler Mühle beginnen. Wir wandern erst einmal nach Westen zu der dortigen, sehr breiten Furt über die Linder. Auf der anderen Seite wenden wir uns nach links und kommen südlich der Linder erst durch den Wald, dann durch Wiesengelände an die Brücke am Ortsrand von Graswang. Wir biegen rechts ab und kommen zu dem Anwesen Dickelschwaig, resp. zur Getrudiskapelle. Weiter geht es geradeaus in den Wald. Dort folgt eine längere Passage mit dem Überqueren mehrerer Bäche (die aber auch wie die Linder fast immer trocken sind). Etwa 1.2 km nachdem wir südlich von Dickelschwaig in den Wald kamen, hören wir plötzlich das Rauschen von Wasser. Wir sind nahe am großen, trockenen Flußbett und sehen, wie Wasser aus der Uferböschung kommt. Das ist der Geburtsort der Großen Ammer. Unser Weg geht weiter im Wald. An einer Abzweigung bleiben wir rechts, gehen etwas bergauf und kommen dann direkt an der Ettaler Mühle aus dem Wald heraus. Nach dem Gasthaus wählen wir den linken Weg entlang dem Mühlbach, an dem wir eine längere Strecke bleiben. Es geht über die dort schon bestehenden Bäche der großen und kleinen Ammer und über eine Straße an den nördlichen Waldrand. Vorbei an einem recht eindrucksvollen Quelltopf führt uns der Weg nunmehr nach Westen, immer am Waldrand entlang. Vorbei an den kleinen Ort "Rahm" kommen wir an die Nordseite von Graswang. Wir gehen aber nicht direkt in den Ort, sondern bleiben geradeaus und kommen im großen Bogen dann doch noch zurück zur Staatsstraße. Ein paar Meter weiter westlich kommt der Anstieg zur Gröbl-Alm. Wieder zurück zweigt der Schattenwaldweg ab, der direkt zum Parkplatz geht. Der Weg entlang des Waldes ist Teil des Maximiliansweges, allerdings die Talstrecke (die Bergstrecke geht als anspruchsvoller Pfad oben über die Gipfel).
Anmerkungen:
Diese Wanderungen ist eine der spannendsten, die ich je gemacht habe. Natürlich bietet sie keinen imposanten Gipfel und auch die Fernsicht geht nicht von einem Gipfel aus weit ins Land. Viele Berge sieht man trotzdem, halt nur von unten. Es ist ein einmaliges hydrogeologisches Beispiel mit der Geburt eines wichtigen Flusses, dem kurz zuvor das Ende eines anderen vorausgegangen ist. Mit anderen Worten: in Höhe von Graswang versickert die von Westen kommende Linder vollständig im schottrigen Gelände, zuletzt mit einem sehr breiten Flussbett. Nur wenig weiter staut sich dann aber der unterirdische Wasserstrom und sprudelt in Dutzenden Quellen wieder an die Oberfläche. Die große und die kleine Ammer sind geboren. Und wiederum nur wenig weiter sind die beiden zusammen und fließen mit einer Richtungsänderung durch Oberammergau und Unterammergau. Die Bezeichnung "große" und "kleine" Ammerquellen hat aber nichts mit deren Wassermenge zu tun, sondern steht für die Bildung der kleinen und großen Ammer. Die dortige Runde kann man entweder hinten oder vorne, oder auch in der Mitte beginnen und in kürzeren oder längeren Strecken gestalten. Nachdem zu allem Glück hinten und vorne auch noch je ein respektables Wirtshaus stehen, kann man auch diesbezüglich nichts falsch machen.

Benachbarte Wanderungen

Aufacker
Aufacker

Der Aufacker ist ein Berggipfel nördlich von Oberammergau. Der Aufstieg beginnt ebenso am Wellenberg, wie auch der zum Laber. Während auf seine Nachbarn Laber und Hörnle Seilbahnen führen, muss man auf den Aufacker zu Fuß gehen. An seiner relativ steilen Südflanke besteht immer wieder die Möglichkeit von Fernblicken auf Oberammergau und die südlich davon liegenden Berge. Oben angekommen, kann man nach Westen weitergehen und in Richtung Unterammergau wieder absteigen. Letztlich ist daraus eine Runde über dem Berggasthof Romanshorn zu machen mit einem recht entspannten Rückweg über den "Altherrenweg".

Brunnenkopf
Brunnenkopf

Der Brunnenkopf hoch über Schloss Linderhof ist einer derjenigen Berge, die König Ludwig II. gerne aufgesucht hat. Knapp unter dem Gipfel stehen zwei Hütten, eine für den/die Herrscher und eine für die Bediensteten. Mit einer Kutschenfahrt schaffte er es auf den Berg. Das geht heute nur noch mit dem Jeep für den Hüttenwirt, alle anderen müssen zu Fuß hinauf. Und es kommen viele Wanderer um diesen Ort zu sehen. Ernst wird es aber erst am Schlussanstieg zum Gipfel, da sind es dann schon bedeutend weniger.

Hörnle
Hörnle

Das Hörnle ist eine Berggruppe der Ammergauer Alpen mit drei Gipfeln. Es sind die ersten Erhebungen südlich von Murnau bzw. Bad Kohlgrub. Da der gesamte Bergstock aus Flysch besteht, kommt es immer wieder zu Materialabgängen, deren Spuren man weit ins Voralpenland sehen kann. Sofern man mit einem Aufstieg aus dem Tal alle drei Hörnlegipfel besuchen möchte, kommt eine ganz schöne Höhensumme zusammen. Gut, dass mit der Hörnlehütte und der Hörnlealm zwei willkommene Einkehrmöglichkeiten am Wege liegen.

Königsstand
Königsstand

Königsstand, der Aussichtsberg im Ammergebirge, resp. im östlichen Teil des Kramermassivs, nördlich von Garmisch-Partenkirchen. Er hat einen sehr steilen Abbruch zum Pflegersee, ist aber von Westen recht einfach zu erreichen. Naja, einige Schweißtropfen kostet er schon. Der Blick von dort oben geht ins gesamte Werdenfelser Land und in die anschließenden Gebirge. Wanderrouten westlich der Loisach sind der guten Aussicht wegen alle recht lohnend.

Laber
Laber

Der Laber ist eine Berggruppe südöstlich von Oberammergau. Sie besteht aus dem Laberjoch, dem Schartenkopf und den Manndlköpfen mit dem berüchtigten Ettaler Manndl. Die hier gegangene Runde beginnt an der Laberbahn und geht über den sperrigen Schartenkopf zur Bergstation der Laberbahn. Der Rückweg verläuft über die Soilaalm und das Lainetal. Es gibt einiges zu sehen, namentlich die typischen, wilden Ammergauer Bergspitzen und die Zähmung eines Wildbaches.

Teufelsstättkopf
Teufelsstättkopf

Teufelsstättkopf, der furchteinflößende Gipfel nahe Oberammergau. Ganz so schlimm wie sein Name ist der Berg aber dann doch nicht. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit braucht man aber schon. Ein kräftiges Stahlseil ist in einem Kamin knapp unterhalb des Gipfel sehr hilfreich. Auch am Gipfelkreuz ist wenig Platz

Bilder zur Wanderung

Das Höhenprofil ist aufgrund der geringen Differenzen natürlich stark überzeichnet. Gleichwohl sind auf der ersten Hälfte der Strecke einige Buckel im Wald erkennbar, die es in der zweiten Hälfte nicht mehr gibt. Dort verlässt die Strecke das insgesamt leicht ansteigende Tal mit Ausnahme des Aufstiegs zur Gröbl-Alm nicht mehr.

Kurz nach dem Start führt der Weg durch die "Linder-Furt". Es ist das trockene Flussbett der dort nur noch formell fließenden Linder; sie ist gänzlich versickert. Wasser führt sie wohl nur zur Schneeschmelze und nach sehr heftigen Regenfällen. Die Furt ist an dieser Stelle gut 100 Meter breit und absolut trockenen Fußes zu überqueren.

Etwas später - an der östlichen Brücke - ist das Flussbett dann nicht mehr so breit, aber auch noch absolut trocken. Den Fluss gibt es nicht mehr, nur noch sein Bett.

Auch das Wasser der von den Seiten zufließenden Bäche versickert recht rasch. Im Bild ist der nicht vorhandene Kühalpenbach zu sehen, der eigentlich mit viel Wasser vom Vorderen Felderkopf zwischen Nothkarspitze und Kieneckspitz kommt.

Urplötzlich hört man wieder das Rauschen von Wasser. Ein Blick über die Uferkante bestätigt, ja, dort ist wieder Wasser. Es ist die eigentliche Geburtsquelle der "Großen Ammer", die mit einer recht respektablen Wassermenge direkt aus der Kante des Hanges kommt und in das trockene Flussbett einmündet.

Später - auf dem Rückweg durch das Moos - überqueren wir die Große Ammer. Sie ist stark kanalisiert und führt Wasser. Die größere Wassermenge hat aber der Mühlbach, der dort kreuzt.

Der Mühlbach durchquert das Tal von Nord nach Süd und führt sein Wasser direkt zur Mühle, wo es schon wohl ewig zur Energiegewinnung genutzt wird. Es gibt zweimal, eigentlich recht beachtenswert, die Kreuzung eines Baches mittels eines Unterflurkanals.

Die Strecke führt insgesamt über gute Waldwege und Pfade. An der Südseite des Tales geht es stellenweise leicht hügelig durch den Wald. An der Nordseite ist das kaum mehr der Fall. Die Wege sind natürlich auch dort sehr gut zu gehen.

Auf Höhe von Graswang ist das Tal relativ breit. Der Blick geht nach Osten zum Latschenkopf, der südwestlichen Schulter des Laber/Schärtenkopf-Stockes. Links ist der Anschnitt des Kofelgrates zu sehen, rechts die ersten Anstiege zur Nothkarspitze.

Ist das nicht ein schönes Bild? Friedlich grasende Schafe zu Füßen der Nothkarspitze, die gut 1000 Meter aus dem Tal hochragt und deshalb ein prägender Berg im Süden Oberammergaus ist.

Die östliche Hälfte des Tales, etwa ab Rahm, ist weitgehend ungenutztes Land, das "Waidmoos". Bestenfalls erfolgt einmal im Jahr ein Schnitt, um einer unerwünschten Verbuschung vorzubauen.

Ertragreiche Wiesen finden sich westlich von Rahm. Sie erlauben eine recht gute landwirtschaftliche Nutzung.

Da liegt sie vor uns, die Ettaler Mühle. Es ist eine Liegenschaft des Klosters Ettal. Als erstes fallen natürlich das Gasthaus und der große Parkplatz auf. Bei näherem Hinsehen wird klar, dass der dort fließende Mühlbach mit seinem unglaublich glasklaren Wasser zur Gewinnung von Strom genutzt wird. Eine Leistung von etwa 50 KW bringt die Turbine, gut versteckt in einem Gebäude. Das frühere Wasserrad hat ausgedient. Es trieb früher wohl eine Mühle (daher der Name) und vermutlich auch eine Säge an.

Direkt am Forsthaus Dickelschwaig sehen wir einen Zaun um eine Reihe von seltsamen technischen Vorrichtungen. Ein Schild verkündet uns, dass es eine Forschungsstelle des K.I.T. ist (früher Universität Karlsruhe). Dort wird der Gasaustausch zwischen dem Boden und der Atmosphäre gemessen. Profan gesagt will man wissen, welche und wie viele Klimagase unter den dortigen alpinen Bedingungen aus dem Boden in die Atmosphäre gelangen bzw. auch umgekehrt. Das ist natürlich nötig, um die Vorgänge des Klimawandels erklären zu können. Seit 10 Jahren gibt es die Forschungsstelle, zuletzt ordentlich datentechnisch aufgemotzt.

Getrudiskapelle in Dickelschwaig. Es ist eine Außenstelle des Kloster Ettals, erbaut 1694 und Gertrud von Helfta, einer damals sehr außergewöhnlichen Frau, gewidmet.

Etwa 250 Einwohner zählt der Ort Graswand. Er liegt in der Mitte zwischen Ettal und dem bekannten Linderhof. Vermutlich ist der Ort schon sehr alt, wie der Name vermuten lässt. Relativ neu dagegen ist die Kirche "Maria Schutz" mit ihrem auffallend spitzen Kirchturm. Sie wurde erst 1954 in dem damals ausgerufenen "Marianischen Jahr" erbaut.

Und auch das soll zur Abrundung der Wanderstrecke nicht unerwähnt bleiben. Die Gemeinde bemüht sich sehr, die Wandermöglichkeiten für ihre Gäste optimal zu gestalten. Neben den guten Wegen und den vielen Wegweisern gehören dazu auch Ruhebänke. Ob dieses Exemplar allerdings großen Anklang findet, mag ich zu bezweifeln. Wir haben die Bank ausprobiert, der Neugier wegen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 24.09.2021