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Almen und Berge

Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Hofalm Aschau


Hofalm Aschau

Beschreibung der Hütte

Zuletzt aktualisiert: 05.06.2023, 13:52 Uhr

Kurzbeschreibung:
Hofalm - es ist keine Alm im üblichen Sinne, sondern eine Institution. Laut dem Frasdorfer Touristikportal (siehe unten) ist sie geschlossen. Ob das eine vorübergehende Maßnahme ist oder ob sie den Bewirtungsbetrieb gänzlich eingestellt hat, bleibt offen. Die Beschreibung der Hütten soll an dieser Stelle aber bleiben, auch wenn sie bezüglich der Bewirtung gegenstandslos ist. Seit Jahrzehnten ist die urige Hütte eine bekannte Drehscheibe für Wanderer und andere Besucher im östlichen Hochriesgebiet, westlich oberhalb von Hohenaschau. Im Bild: Blick auf das gemauerte Hauptgebäude. Nach hinten schließen sich Stallungen und Scheunen an. Der Biergarten für die Bewirtung der Gäste liegt links (Erstbesuch: Juni 2016)
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Untergruppe östliches Hochriesgebiet;; die Hofalm steht westlich von Hohenaschau auf einer Freifläche nördlich der Bergkette mit Hammerstein und Laubenstein
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Hofalm ist eine klassische Brotzeitalm, sie liegt auf 970 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse: Hofalm, 83229 Aschau im Chiemgau. Koordinaten: N = 47.768762, E = 12.301031; Geographische Daten: N = 47°46'07.5'', E = 12°18.03.7''; UTM-Daten: Z = 33T, E = 297778, N = 5294127; Gauß-Krüger: R-E = 4522671.047, H-N = 5292318.443. An Wanderwegen sind die beiden Aufstiege aus Hohenaschau zu nennen, zum einen die kürzere, nördliche Route durch den Zellgraben oder die etwas längere, südliche Route durch den Hammergraben bzw. Steinbach. Dazu gibt es zwei fast parallel verlaufende Strecken aus Frasdorf. Die westlichere geht von der Lederstube entlang der Ebnater Achen über die Frasdorfer Hütte. Die andere führt etwas höher im Gelände ab Sagberg direkt zur Alm. Hinzu kommen die beiden weiter nach Südwesten verlaufenden Strecken zur Hochries über die Riesenhütte und Riesenalm oder die Strecke zum Klausenberg über die Ellandalm. Der von mir gewählte Steig zum Hammerstein und weiter zum Abereck wird kaum gegangen, er ist nicht einfach.
Parken:
Zur Alm ist keine öffentliche Zufahrt möglich. Sofern jemand für einen Besuch mit dem PKW anreist, gibt es Parkmöglichkeiten entweder in Hohenaschau oder am Wanderparkplatz Lederstube unweit von Frasdorf.
ÖPNV:
Die Anreise mit dem ÖPNV erfolgt entweder nach Frasdorf oder nach Hohenaschau. Der Anmarsch zur Alm ist aus Hohenaschu deutlich kürzer, aber steiler.
Barrierefreiheit:
Die Versorgungsstraße ab Lederstube über die Frasdorfer Hütte ("Stubn") kann mit Kinderwägen oder Rollstühlen befahren werden. Die Strecke ist aber recht lang. An der Alm selbst sind Barrieren dann kein Problem mehr.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: + 49 8052 4517 (Almhütte); eine eigene Internetseite ist nicht bekannt. Auskunft ist aber über das Touristikportal von Frasdorf zu bekommen.; Internet: www.frasdorf.de/tourismus/freizeit/wandern/almen/
Die Hofalm ist zur Weidezeit von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Am Donnerstag ist ein Ruhetag. Im Angebot steht die typische Almverpflegung, also Speck- und Kasbrote, dazu etliche Würste. An Getränken gibt es natürlich Bier, Wein, Säfte usw. sowie Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Nicht zu vergessen sind Milch, Buttermilch, Butter und Frischkäse, also jene Speisen, die an der Alm direkt frisch produziert werden. Möglichkeiten zur Übernachtung gibt es nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
DDie Hochalm besteht aus mehreren Gebäuden. Da ist zunächst das Wohnhaus mit der Bewirtungseinrichtung zu nennen (Theke, kleine Gaststube). Es ist ein gemauerter Bau mit einem zumindest teilweise nutzbaren Dach. Der Eingang befindet sich in der Mitte der südlichen Giebelseite. Die Haustüre ist aus massiver Eiche, den Türstock ziert die Jahreszahl "1957". An der südlichen Seite schließt sich die Bewirtungszone an mit zwei Tischen direkt am Haus, teilweise durch das überstehende Dach geschützt. Im anschließenden Garten, aber auch noch an der östlichen Traufseite, stehen weitere Tische und Bänke. Der separate Stall ist deutlich größer als das Wohnhaus. Zusätzlich gibt es noch weitere Nebengebäude. Die Anlage befindet sich auf einer ebenen Hochfläche, etwas geschützt durch ein westlich stehendes Waldstück. Die Fernsicht ist begrenzt; sie geht vor allem nach Südwesten.
Die Hofalm hält auf ihren Flächen Milchkühe und Jungtiere. Die täglich anfallende Milch wird je zur Hälfte ins Tal zur Molkerei gebracht, bzw. auf der Alm selbst verarbeitet. Für die Herstellung von Almkäse ist sie technisch nicht ausgestattet.
Anmerkungen
Die Hofalm ist mir schon länger ein Ziel gewesen. Ich wusste von ihr von einer Wanderung zur Frasdofer Hütte bzw. zum Laubenstein, die nur wenig weit entfernt sind. Es ist eine Alm wie sie im Buche steht: sie hält Kühe auf dem Berg und hat deshalb stets frische Milch und Milchprodukte, dazu weitere einfache Produkte. Das wird seit Generationen auf Wanderungen geschätzt und nachgefragt. Es ist eine urige Umgebung mit einfacher Einrichtung und mit freundlichem Empfang durch das Almpersonal, vor allem durch die Besitzer selbst. Auf sie ist in dieser Form wohl schon einige Generationen lang Verlass. Wünschen wir ihr einen guten Almsommer und dass sie für uns Wanderer und sonstige Besucher bald wieder in gewohnter Weise da ist.

Wanderungen zur Hütte

Hammerstein
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Benachbarte Hütten

Stubn
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Riesenhütte
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Hochrieshaus
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Käseralm
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Kräuterhexe
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Doaglalm
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Schwarzrieshütte
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