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Almen und Berge

Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Rotwand



Rotwand

Rotwand - sie ist mit 1884 Metern unbestritten die Königin unter den Taubensteinbergen östlich des Spitzingsees und zählt zu den "Münchner Hausbergen". Zudem stehen viele andere Berge in ihrer Nähe, die nur wenig niedriger sind: Hochmiesing, Auerspitz, Taubenstein, Ruchenköpfe. Man befindet sich also so richtig im Hochgebirge. Eine Seilbahn bringt Wanderwillige ab den Spitzingsee aber schon auf über 1600 Meter Höhe. Die dort anschließenden Routen sind für viele Personen daher gut machbar. So ist es nicht verwunderlich, wenn selbst bei hässlichem Wetter mit Schnee und Eis ganze Völkerscharen auf den Gipfel pilgern - und sie kehren (fast) alle auf dem Rotwandhaus ein. An manchen Tagen wäre es glatt sinnvoll, Platzkarten für den Gipfel auszugeben. Im Bild: Blick aus Süden auf die Südflanke der Rotwand. Es hatte im September bereits Schnee, der aber offenbar kaum jemand davon abhielt dort Wandern zu gehen (Erstwanderung: Juli 2010; Zweitwanderung: September 2011; Drittwanderung: August 2013; aktualisiert: August 2021)

Abstract
Östlich des Spitzingsees steigt die Höhe der dortigen Berge deutlich an, etliche davon sind über 1800 Meter hoch. Die Königin dieser Gruppe ist zweifelsohne die Rotwand mit 1884 Metern. Sie ist Teil einer Bergkette, die im Westen mit dem etwas niedrigeren Taubenstein beginnt und sich über den Lempersberg und die Nebelwand bis zu den Ruchenköpfen fortsetzt. Flankierend steht an der Nordseite der Hochmiesing und an der Südseite der Auerspitz.
Für Wanderer sind diese Berge dennoch gut zu erreichen, da vom Spitzingsee aus eine Gondelbahn zum Taubenstein führt. Früher war sie Teil des Skigebietes Taubenstein, fährt aber seit längerer Zeit jetzt nur noch im Sommer. Aus dem Leitzachtal ist diese Gruppe nur mit längeren Anmarschwegen zu erreichen. Um und über diese Berge gibt es dann etliche recht ansprechende Wanderrouten. Mit ausreichender Kondition und bei gutem Wetter sind ohne weiteres bis zu sechs Gipfel auf einer Tagestour erreichbar.
Passend zu der Bekanntheit dieser Berge sind auch zwei Hütten dort angesiedelt. Unweit der Bergstation der Taubensteinbahn steht das Taubensteinhaus, am südlichen Fuß der Rotwand findet man das Rotwandhaus. Beides sind ganzjährig geöffnete AV-Hütten mit Möglichkeiten zur Übernachtung. Kein Wunder, dass dort zu allen Jahreszeiten viele Bergsportler unterwegs sind: im Sommer sind es Wanderer und Mountainbiker, im Winter sind es Schneeschuh- und Tourengeher. Die große Zahl der Wintersportler ist vor allem den Naturschützern ein Dorn im Auge, da sie die Winterruhe der Wildtiere erheblich stören.
Schwierigkeit:31.9mittel (27.5-40)
Tracklänge:9,30 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:4:05 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:711 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.

Diese Skizze zeigt die Strecke der ersten Wanderung im Juli 2010. Die beiden späteren Touren verliefen anders herum, mit Auslassen des Rauhkopfes, aber mit dem Aufstieg zum Hochmiesing (3. Tour)

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Bergstation Bahn 1613
Abzw. Taubenstein1666 0:100,51
Südl. Lempersberg1729 0:100,67
Abzweigung links1800 0:100,27
Abzw. Rotwandgipfel1727 0:171,17
Rotwandgipfel1884 0:200,71
Rotwandhaus1727 0:150,83
Kümpfelscharte1691 0:100,33
Miesingsattel1695 0:450,98
Kleintiefentalalm1550 0:201,02
Einmü. Straße unten1454 0:130,68
Taubensteinhaus1560 0:200,76
Taubensteinsattel1592 0:150,36
Rauhkopfgipfel1689 0:300,41
Bergstation Bahn1613 0:150,60
Gebirge, Lage, Karte
Bay. Voralpen, Schlierseer Berge Ost, Taubensteingebiet. Karten: Kompass Wanderkarte Nr. 8, "Tegernsee, Schliersee, Wendelstein"; bzw. AV Digital 2016 (USB Edition) 3D, "Mangfallgebirge Süd", bzw. GPS Garmin Oregon 600, TransAlpin V4 Pro oder TOPO Deutschland V 7 Pro.
Datum, Begleiter, Wetter
19.06.2010; Tassilo hat mich auf der ersten Tour begleitet, Benno auf der zweiten. Beim dritten Mal ging Renate mir, u.a. auch auf den Hochmiesing. An allen Tagen waren zahlreiche andere Wanderer unterwegs. So wurde es fast zu einem Problem, auf dem wirklich sehr großen Rotwandhaus einen Platz zu finden. Das erste Mal war sehr wolkiges Wetter mit schlechter Sicht. Trotzdem konnte man viele Personen unterwegs antreffen. Die zweite Wanderung mit Benno verlief im Uhrzeigersinn anders herum, also erst zur Kleintiefentalalm und über den Miesingsattel und die Kümpfelscharte zum Rotwandgipfel. Obwohl Mitte September bereits Schnee lag, tat auch das dem Ansturm keinen Abbruch. Auf der dritten Runde im August 2013 herrschte recht gutes Wanderwetter.
Erreichte Gipfel
Zwei klassische Gipfel haben wir auf der ersten Wanderung mit der Rotwand (1884 m) und dem Rauhkopf (1689 m) erreicht. Auf der zweiten ging Benno zusätzlich auf den Taubenstein. Auf der dritten Runde kam der Hochmiesing (1883 m) hinzu. Der in der Nähe stehende Auerspitz wartet immer noch auf unseren Besuch.
Alm(en), Hütt(en):
Rotwandhaus, Taubensteinhaus, Über weitere Gebäude direkt an der Strecke ist nur wenig zu erzählen. Neben der Bergstation der Taubensteinbahn (1613 m) ist nur die Kleintiefentalalm mit ihren zwei Kasern (1555 m) zu erwähnen. Die Großtiefentalalm kann man aus einer etwas größeren Entfernung sehen.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz an der Taubensteinbahn (Ostufer des Spitzingsees). Adresse: Spitzingstrasse 12, Schliersee. Wer mit der Seilbahn fährt, darf auf dem Parkplatz an der Bahn kostenlos parken. Koordinaten: N = 47.661461, E = 11.888306; Geographische Daten: N = 47°39'41.3'', E = 11°53'17.92''; UTM-Daten: Z = 32T, E = 716852, N = 5282716; Gauß-Krüger: R-E 4491716.836= , H-N = 5280350.401. Der Ausgangspunkt ist natürlich auch mit ÖPNV zu erreichen. Allerdings ist der Hinweis nötig, dass die Bahn seit längerer Zeit nur im Sommer fährt. Die Fahrt im Winter ist eingestellt. Vermutlich soll damit erreicht werden, dass zu dieser Jahreszeit die Winterruhe für die Wildtiere vor allem an den Süd- und Westhängen des Lämpersbergs besser eingehalten wird. Mit Rollstühlen oder Kinderwägen sind die Strecken nicht zu bewältigen.
Nach der Bergfahrt der Taubensteinbahn beginnt die Rundwanderung (erster Besuch Juli 2010) mit dem Aufstieg zur Ostseite des Taubensteins. Wer will, kann mit einem kurzen Abstecher bereits den ersten, recht knackigen Gipfel des Taubensteins erreichen. Wir bleiben aber unten und gehen direkt in Richtung Rotwandhaus weiter. Der Weg führt uns um den Lempersberg an dessen West- und Südseite herum. Nach längeren Querpassagen wäre über eine Abzweigung nach links der Gang direkt zum Gipfel der Rotwand möglich, wir bleiben aber auch diesmal erst einmal unten. Kurz vor dem Rotwandhaus beginnt dann der "normale" Auf- und Abstieg zum Rotwandgipfel. Nach der Einkehr im Rotwandhaus beginnt der Abstieg zur Kümpfelscharte. Dort gehen wir weiter nach links (aufpassen, Wege am Anfang etwas verwirrend) mit Durchquerung der Nebelwand. Anschließend geht es hoch zum Miesingsattel und hinab zur Kleintiefentalalm. Wir bleiben auf dem Versorgungsweg bis zur Zufahrt zum Taubensteinhaus (Kreuzung des Baches über eine Holzbrücke). Nach dem Taubensteinhaus geht es weiter bis zur Abzweigung Rauhkopf/Bergstation Bahn. Es folgt der Auf- und Abstieg zum Rauhkopf und es geht zurück zur Bergstation der Taubensteinbahn. Die zweite und dritte Tour verliefen genau anders herum, also über das Taubensteinhaus, die Kleintiefentalalm runter und hoch zum Miesingsattel. Dem Aufstieg zum Hochmiesing folgt der gleiche Rückweg zum Sattel, ehe es bergab und über die Kümpfelscharte zum Rotwandhaus geht. Auf der dritten Tour erfolgte dann der Rückweg vom Rotwandgipfel gleich nach Westen.
Anmerkungen:
Auf der Rotwand war ich seit meinen Wanderberichten sogar dreimal (siehe Nachbartouren). Zum einen liegt das an den dort möglichen, vielfältigen Wanderstrecken, die man gerne nutzt. Zum anderen ist das Rotwandhaus eine AV-Hütte meiner Sektion (TAK). Man kehrt dort also in dem Wissen ein, dass einem einige Dachziegel selbst gehören. Auf Tagestouren ist es prinzipiell in diesem Gebiet möglich, bei gutem Wetter und mit guter Kondition fünf Berggipfel hintereinander zu besteigen: Taubenstein, Rotwand, Auerspitz, Hochmiesing und Rauhkopf. Sehr wichtig sind dafür aber trockene Wege. Es ist schlimm genug, wenn man auf einem glitschigen Pfad nur einmal mit dem Hosenboden in einer Pfütze sitzt (ist uns nicht passiert). Wir haben uns deshalb auf den etwas besseren Wegen gehalten und z.B. die direkten Pfade zum Rotwandgipfel oder zwischen Kleintiefentalalm und Taubensteinhaus bei der ersten Wanderung nicht benutzt. Viele Kühe und Kalbinnen säumen (und versperren) die Wege. Mit etwas Glück kann man Murmeltiere sehen. Leider besuchen den Gipfel des Berges zuweilen noch mehr Schafe als Wanderer, was man an deren Hinterlassenschaft sehen kann. Die Rotwand ist ein Bergziel, das man sich unbedingt vornehmen muss. Allerdings sollte man sich einen Tag aussuchen, abseits von Ferien- und Urlaubszeiten und auch nicht an Wochenenden.

Benachbarte Wanderungen

Brecherspitz
Brecherspitz

Der Brecherspitz (nicht: die Spitze) ist der Stolz der Schlierseer Berge. Er ist der zentrale Blickfang im Süden des Sees. Dort hat er eine sehr spannende Route mit dem Aufstieg über den Nordgrat, vorbei an der Ankelalm. Die ist aber nicht gemeint, sondern die leichtere Route ab dem Spitzingsattel über die Oberere Firstalm. Auch da geht man zum Schluss auf dem Westgrat dahin, kurze seilgesicherte Stellen inbegriffen.

Gamswand
Gamswand

Die Gamswand ist ein Berg, der eigentlich kein Wanderziel ist. Es ist ein Bergstock, eingeklemmt zwischen Dürrmiesing, Maroldschneid und Seeberg. Aber man kann ihn sehr gut umrunden, ergänzt durch einen Aufstieg auf einem Hirtensteig von der Niederhoferalm aus zu der sehr schön gelegenen Seewiesaualm. Mit einem weiteren Aufstieg über die Soinalmen und dem Abstieg über den Soinsee und die Schellenbergalm geht es wieder zurück zum Flugplatz nach Geitau. Empfehlen kann man das aber nur solchen Personen, die vor steilen Hirtenpfaden keine Angst haben.

Heissenplatte
Heissenplatte

Heißenplatte - man wird diesen Berg hassen oder lieben. Hassen, weil es ohne Gnade und ohne Pause zusammenhängend 800 Höhenmeter bergauf geht, ab der Geitauer Alm sogar weglos. Lieben, weil auf diesem exponierten Berg die Fernsicht ins Leitzachtal und zum Wendelstein einfach grandios ist und sich das herrliche Gefühl einstellt, eine "ordentliche" Tour zu machen. Auf der Geitauer Alm wartet dann die wohlverdiente Brotzeit.

Hochmiesing
Hochmiesing

Der Hochmiesing ist ein Nachbarberg der bekannten Rotwand. Etwas östlich liegt er, ist drei Meter niedriger und hat nur einen Aufstieg vom Miesingsattel aus. Will man zu ihm hoch, so erfordert das einen gezielten Weg dorthin. Der Lohn ist die Ruhe, die auf seinem Gipfel herrscht, im Gegensatz zur überlaufenen Rotwand. Als Nachteil ist aber auch zu vermerken, dass keine Einkehrmöglichkeit in seiner Nähe liegt. Das Taubensteinhaus und das Rotwandhaus liegen ein Stück entfernt, lassen sich aber gut in die Runde einplanen.

Jägerkamp
Jägerkamp

Der Jägerkamp zählt zu den Spitzingbergen. So geht der einfachste Aufstieg tatsächlich am Spitzingsattel los. Oberhalb der Schönfeldalmen kann man sich entscheiden, ob es nach rechts zum Aiplspitz oder nach links zu den beiden Jägerkampgipfeln geht. Der Wandersenior hat dann von der dortigen Aussicht zum Schliersee und all den anderen Orten rings herum genug und geht auf dem gleichen Weg wieder nach unten. Die Jägerbauernalm konnte man sehen, zu ihr geht es dann auf einer anderen Route noch einmal los.

Roßkopf (Spitzing)
Roßkopf (Spitzing)

Der Rosskopf (Spitzing) ist einer der Berge in einer Kette, die mit dem Bodenschneid beginnt und über den Stümpfling und Rotkopf bis zum Stolzenberg geht. Diese Kette trennt die Sutten vom Spitzingsee ab. Östlich bzw. nördlich davon liegt der Spitzingsee, der Ausgangspunkt vieler Wanderrouten. Nach dem Aufstieg zum Suttensattel geht es weiter nach links und anschließend über den Grünsee hinab in die Valepp. Einkehren kann man in der Jagahüttn und im Albert-Link-Haus.

Bilder zur Wanderung

Das Höhenprofil zeigt das klassische, oftmalige Bergauf und Bergab einer Rundwanderung im Hochgebirge. Dem ersten Aufstieg über den Taubenstein folgt die längere Querpassage entlang des Lämperberges. Dem folgt der Aufstieg zum Gipfel der Rotwand. Nach dem Abstieg über das Rotwandhaus und Kümpfelscharte kommt der Aufstieg zum Miesingsattel. Der erneute Abstieg über die Kleintiefentalalm hat seinen tiefsten Punkt an der Einmündung auf die Versorgungsstraße zum Taubensteinhaus. Von nun an geht es länger bergauf bis zum Gipfel des Rauhkopfes. Der finale Abstieg zurück zur Bergstation ist dann nur noch Formsache.

Gipfelkreuz der Rotwand. Es ist sehr hoch und schlank und wird der Bedeutung dieses Berges allemal gerecht. Kein Wunder, dass jeder der in diesem Gebiet wandert, auch diesen Punkt als Ziel hat. Und das sind beizeiten sehr viele.

Die südlichen Aufstiege zur Rotwand sind an sich recht einfach. Allerdings gibt es dann doch noch die etwa fünf Meter hohe Gipfelstufe, die alle Viere erfordert. Den Nordaufstieg ab dem Miesingsattel kann man nur bei trockenen Wegen empfehlen.

Der Rauhkopf hat seinen Namen nicht zu unrecht. Es ist etwas abweisend und nicht ganz einfach zu erreichen. Trotzdem lohnt sich der Aufstieg, denn er ist eine Insel der Ruhe in diesen stark frequentierten Bergen.

Blick vom Hochmiesing nach Süden hinüber zur mächtigen Nordwand der unverkennbaren Rotwand. Aus dieser Perspektive wir klar, warum sie so heißt. Deutlich zu sehen sind auch Anbindungen an die weiteren Berge der Kette: links der Übergang zur Nebelwand, rechts die einzelnen Gipfel des Lempersberges.

Die Möglichkeiten für Fernblicke sind sehr gut. Als erstes fällt das südlich stehende "Hintere Sonnwendjoch" auf (das "Vordere Sonnwendjoch" steht im Rofangebirge). Das ist der höchste Berg der Bayerischen Voralpen, sieht man von den Gipfeln des Estergebirges ab. Streng genommen zählt das aber auch zu den Bayerischen Voralpen.

Im Norden steht der Hochmiesing, nur unwesentlich niedriger als die Rotwand. Aus Südwesten gesehen wird die Mächtigkeit dieses Berges sichtbar. Links unten ist die Versorgungsstraße zur Kleintiefentalalm zu sehen, rechts oben der Miesingsattel.

Blick vom Abstieg vom Miesingsattel auf die Kleintiefentalalm mit Rauhkopf (mitte) und Taubensteinhaus. Die beiden Kaser und der Stall dazwischen bilden ein recht malerisches Bild einer Alm. Ganz besonders fallen die vielen Klaubsteinmauern auf, die zur Abgrenzung bestimmter Teilbereiche um die Hütten dienen.

Blick auf die Bergstation der Taubensteinbahn mit dem Taubenstein. Unten ist der Sattel zum Rauhkopf zu erkennen, links führt der Fußweg zum Taubensteinhaus. Rechts ist der Pfad zu sehen (Maximiliansweg), der vom Spitzingsee kommt und die Verbindung zu den Schönfeldalmen und zum Jägerkamp bildet.

Querpassagen prägen diese Wanderroute. Im Rückblick ist die lange, leicht abfallende Strecke entlang des Lempersberges zu sehen. Im Winter ist das der ideale Hang für Skitouren, was den Naturschützern gewaltig missfällt.

Querpassagen gibt es auch östlich der Nebelwand nach der Kümpfelscharte. Ungefährlich sind solche Stellen nicht, insbesondere bei nasser Strecke.

Fällt vielleicht nicht jedem auf: es ist der "Gelbe Enzian", die Pflanze aus der der "Geist" kommt. Zu erkennen ist er durch die wechselnd gegenständigen Blattpaare, im Gegensatz zu dem verhassten, weil giftigen "Germer", der die Blätter spiralförmig angeordnet hat.

Das bekannte Rotwandhaus ist eine Hütte der Sektion TAK (Turner-Alpen-Kränzchen, München). Es ist - zusammen mit der Gruttenhütte - deren Paradehütte. Folglich versuchen die Verantwortlichen, sie auch entsprechend zu pflegen und die Bedeutung zu erhalten. Das vor einigen Jahren vollständig renovierte, leistungsfähige Haus steht direkt am südlichen Fuß der Rotwand.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.09.2021