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Wanderungen

Geiskopf



Geiskopf

Geiskopf - die etwas andere Wanderroute im Landauer Stadtwald. Gefragt sind eine gute Ortskenntnis oder ein verlässlicher Orientierungssinn. Wegweiser oder Markierungen sind kaum vorhanden oder nicht hilfreich

Schwierigkeit:37.9mittel (27.5-40)
Tracklänge:20.8 kmlang (>15 km)
Wanderzeit:4:30 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:407 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Taubensuhl526
Rettungspunkt 6613-914413 0:50
Hofruine Geiskopf402 0:15
Gipfel Geiskopf467 0:18
Waldgaststätte Stilles Tal264 1:00
Rettungspunkt 6613-919277 0:17
Einmündung auf blaue Route493 1:20
Parkplatz Taubensuhl526 0:30
Gebirge, Lage, Karte
Naturpark Pfälzer Wald, Oberhaardt, Landauer Stadtwald, Taubensuhl, Grobsbach. Karte: Topografische Karte Naturpark Pfälzer Wald, Blatt 6
Datum, Begleiter, Wetter
24.04.2013; Alleingang. Auf der Strecke habe ich niemand getroffen. An den beiden Gasthäusern herrschte dann doch ein recht reger Betrieb. Den ganzen Tag über gab es herrliches Wanderwetter mit angenehmen Temperaturen um 20�. Einige wenige Wolken trübten das Bild nicht, der Wind wehte nur leicht. Die Sicht wäre gut gewesen, es hatte aber nur wenige Stellen, von denen aus Fernsicht möglich war.
Erreichte Gipfel
Geiskopf (467 m),
Alm(en), Hütt(en):
Stilles Tal, Taubensuhl Forsthaus , Keine weitere Hütte anzutreffen, abgesehen von den Einrichtungen des Wanderzentrums Taubensuhl.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Taubensuhl. Am Ende der L 505 von Eußerthal bzw. von Annweiler kommend. Der große Wanderparkplatz liegt nach dem Gasthaus. GPS-Koordinaten: N = 49�17�05��, E = 07�54�49��.
Die Wanderroute ist diesmal nicht einfach zu beschreiben. Der Grund ist eine Umleitung wegen Waldarbeiten nahe Taubensuhl, sowie die Strecke, die weitgehend auf nicht markierten Routen, sondern auf Forstwegen erfolgte. Vom Parkplatz hinter dem Forsthaus Taubensuhl gerade aus weiter und am Ende der Siedlung nach rechts. Weiter nach links bergauf bis zum Wasserspeicher (ist Teil des Waldlehrpfades). Nach rechts leicht bergab zurück zur blau markierten Wanderroute in Richtung Geiswiese. Weiter auf der blauen Route über den Rettungspunkt 6613-914. Etwa 500 m später Abzweigung nach rechts zur "Hofruine" (es gibt einen etwas versteckten Wegweiser). Das Naturdenkmal umrunden und Aufstieg zum Gipfel des Geiskopfes. Abstieg entlang der Grenzsteine nach Osten bis auf einen guten Forstweg. Diesem nach links folgen und zunächst nach Norden gehen, dann den "Hofberg" umrunden und Abstieg bis zum Grobsbach. Nach einer Spitzkehre ein Stück zurück zur Waldgaststätte "Stilles Tal". Zurück entlang des Grobsbaches bis zum Rettungspunkt 6613-919. Dann nach rechts weiterer Aufstieg (es geht sowohl links auch rechts des Baches). Am Ende der Flusstäler den aufsteigenden Forststraßen bzw. den Umleitungsschildern folgen bis zur Rückkehr auf die blaue Route folgen. Weiterer Rückweg dann wie Hinweg.
Anmerkungen:
An dieser Route haben mich drei Stationen interessiert: Das Wanderzentrum Taubensuhl, die Waldgaststätte "Stilles Tal" und der Geiskopf mit der Hofruine. Alle drei habe ich erreicht, wenn auch mit den geschilderten Hindernissen. Insbesondere durch die Umleitungen und das Gehen nach Orientierungssinn hat sich eine sehr lange Wegstrecke ergeben. Das Grobsbachtal ist an seiner Westseite sehr steil eingeschnitten. Wanderpfade oder Steige in der Direkten gibt es nicht, man muss den relativ flachen Forstwegen folgen und bekommt dadurch einiges an Kilometern zusammen. Die beiden Gasthäuser präsentierten sich wie erwartet gut. Von dem Kulturdenkmal "Hofruine" bin enttäuscht, denn außer einer Erinnerungstafel mit einer kurzen Geschichte gibt es nichts zu sehen. Das Gelände ist in Umrissen zwar noch erkennbar, die Mauerreste sind aber von frischem Gestrüpp und Moos völlig überwuchert. An manchen Stellen ist es sumpfig und damit zum Durchlaufen sogar gefährlich. Ein "Kulturdenkmal" hätte ich mir etwas gepflegter vorgestellt. Am Gipfel des Gaiskopfes war es dann wie auf anderen Bergen auch: eine kleine Lichtung mit Blick nach Norden und ein paar recht markante, alte Grenzsteine.

Bilder zur Wanderung

Der Standort Taubensuhl ist seit langem ein Zentrum, früher für Waldwirtschaft und angeschlossenes Handwerk, heute für Touristik. Ein 3 km langer Lehrpfad informiert die Besucher mit praktischen Stationen über den Wald.

Nördlich des Geiskopfes (abgeleitet von Gauch = Kuckuck) steht die Hofruine Geiskopf. Es war eine Siedlung mit 11 Familien, 72 Personen und 65 Stück Vieh, deren Blüte und Ende in der nur 75 Jahre dauernden Geschichte von 1775 bis 1850 beschrieben ist. Sichtbar ist nur noch eine Steintreppe, alles andere ist überwuchert.

Das Grobsbachtal mit der Gaststätte "Stilles Tal" ist ein sehr enges Tal mit sehr steilen Bergen. Nur an einer Stelle ist es breit genug für das Gasthaus und einige kleine Forellenteiche. Wer die Ruhe pur möchte, dem sei dort eine Wanderung empfohlen.

 

 

 

 

 

 

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