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Wanderungen

Hermeskopf



Hermeskopf

Hermeskopf - Rundwanderung zwischen Heldenstein und Taubensuhl mit Besuch zweier PWV-Hütten (Böchinger Hütte und Walsheimer Hütte). Im Bild: "Sandplatz", eine Wegkreuzung südlich des Pfaffenkopfes bzw. Hermeskopfes

Schwierigkeit:33.8mittel (27.5-40)
Tracklänge:17.0 kmlang (>15 km)
Wanderzeit:4:00 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:440 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Heldenstein485
Kreuzung Pfaffenkopf845 0:29
Sandplatz RP 6713-191470 0:17
Böchinger Hütte340 0:41
Walsheimer Hütte310 0:25
Abzw. Langental RP 6713-185320 0:10
Einmü. Route Rotes Kreuz450 0:48
Gipfel Pfaffenkopf566 0:25
Gipfel Hermeskopf581 0:07
Einmü. Route Schwarzer Punkt500 0:16
Parkplatz Heldenstein485 0:22
Gebirge, Lage, Karte
Naturpark Pfälzer Wald, Oberhardt, Hainfelder Wald. Karte: Topografische Karte, Naturpark Pfälzer Wald, Oberhaardt, Blatt 6
Datum, Begleiter, Wetter
15.06.2014; Alleinang. Trotz des schönen Wandertages konnte man nur wenige Wanderer auf der Strecke antreffen. Das gilt besonders für den zweiten Teil, der ja auf nicht markierten Wegen ging. An den Hütten befanden sich einige Personen mehr, angesichts eines derart schönen Wandertages aber sehr wenige. Es war ein überwiegend sonniger Tag, lediglich am Nachmittag zogen einige Wolken auf. Es wehte fast die ganze Zeit ein leichter Wind, der die Temperaturen auf niedrigem Niveau hielt. Die Fernsicht war zwar gut, das hatte aber keine Bedeutung mangels Möglichkeiten.
Erreichte Gipfel
Hermeskopf (581 m), Pfaffenkopf (566 m)
Alm(en), Hütt(en):
Walsheimer Hütte , Böchinger Huette, Heldenstein Forsthaus, Förster Friedl Schutzhütte (nahe Walsheimer Hütte)
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Heldenstein Forsthaus. Navi-Adresse: Schänzelstraße 6, Edenkoben. Zufahrt von Edenkoben oder Burrweiler/Weyher möglich. GPS-Koordinaten: N = 49�17�55��, E= 08�00�52��
Von Parkplatz Heldenstein geht es auf der Route mit dem roten Kreuz parallel zur Hochstraße nach Westen. An der Kreuzung "Pfaffenkopf" wechselt man auf die Strecke mit der grün/blauen Markierung nach Süden und bleibt länger darauf länger. An der Kreuzung "Nonnenkopf" geht es nach rechts auf den roten Punkt. An der Böchinger Hütte die neue Route Nummer 2 wählen und sofort recht knackig bergauf steigen, dann auf einer neuen Forststraße bis zum Katzenbach bleiben. An der "Förster Friedel Schutzhütte" vorbei zur Walsheimer Hütte. Weiter bergauf bis zur ersten Abzweigung nach rechts. Dann zunächst geradeaus bergwärts, später rechts/links und weiteren Kurven folgen bis zur Einmündung auf die Strecke mit dem roten Kreuz (Nähe "Lärchengarten"). Die Anfangsstrecke kreuzen und zum Pfaffenkopf und Hermeskopf weiter aufsteigen. Nach Osten weiter leicht bergab bis zur Einmündung auf die Strecke mit dem schwarzen Punkt. Dort nach links zurück zum Heldenstein. Die Route geht weitgehend über Forststraßen und Waldwege. Lediglich ein kleiner Teil am Anfang und rund um die Böchinger Hütte besteht aus einem typischen Pfad.
Anmerkungen:
Einen Besuch der Walsheimer Hütte hatte ich schon lange geplant. Von Eußerthal aufsteigen war mir zu einfach, also suchte ich eine Route nördlicher und fand sie mit dem Ausgangspunkt "Heldenstein". Als namensgebenden Berg erwählte ich den Hermesberg, der natürlich auch besucht werden musste. So wurde es eine Tour , die in der ersten Hälfte mit gut markierten Wegen flott voran ging (meist leicht bergab), in der zweiten Hälfte dann etwas zäh wurde, zumal es überwiegend bergauf ging und das auf Wegen ohne Markierung oder Wegweiser erfolgte. Einen kleinen Teil der Strecke kannte ich schon von einer früheren Wanderung ("Harzofenberg"); auch die Einkehr in der Böchinger Hütte war ein Heimspiel. Der Höhepunkt sollte aber der Besuch der Walsheimer Hütte werden - und das wurde es auch (siehe Beschreibung der Hütte).

Benachbarte Wanderungen

Ersterkopf
Ersterkopf

Wanderung zum "Ersterkopf" - gibt es auch einen Zweiter- oder Dritterkopf? Natürlich, aber die sind etwas niedriger. Deshalb lassen wir sie aus und gehen stattdessen schon früher hinab ins Kohlbachtal. Dort wartet nämlich mit dem Naturfreundehaus schon die erste Einkehrmöglichkeit. Weiter geht es abschließend erst mal am idyllischen Bachlauf entlang bergab, ehe der Aufstieg auf der anderen Seite des Bergrückens durch das Pferdstrappental zurück zum Ausgangspunkt beim Forsthaus Heldenstein beginnt.

Steigerkopf
Steigerkopf

Der Steigerkopf, auch "Stänzel" genannt, ist der Gedenkberg für preußische Soldaten schlechthin. Reste alter Wehranlagen, ein Heldendenkmal und der Aussichtsturm zeugen von seiner kriegerischen Vergangenheit. 1794 haben dort französische Truppen entscheidend gesiegt. Seine Gipfelkuppe ist natürlich ein recht beliebtes Wanderziel, zumal mit dem NFH Steigerkopf, der Hüttenbrunnen-Hütte und dem Forsthaus Heldenstein drei Einkehrmöglichkeiten nicht weit entfernt liegen.

Kesselberg
Kesselberg

Der Kesselberg ist der zweithöchste Berg des Pfälzer Waldes. Aber er steht nicht in der ersten Reihe, sondern ist deutlich zurückgesetzt. Sein besonderes Kennzeichen ist ein sehr langer Gipfelkamm, über den ein streckenweise recht unscheinbarer Pfad führt. Viele finden den Aufstieg nicht. Dazu gehört ein recht steiler Aufstieg an der Westseite ab dem Forsthaus Heldenstein und ein ähnlicher Abstieg im Osten zur Nellohütte resp. Amicitiahütte. Für eine Einkehr in Heldenstein ist es noch zu früh, auf die beiden anderen Hütten darf man sich berechtigterweise freuen.

Geiskopf
Geiskopf

Geiskopf - Wandern im Zentrum des Pfälzer Waldes ist immer eine ruhige Sache. Wer davon aber besonders viel will, der nimmt sich den Geiskopf und das "Stille Tal" vor. Los geht es am noch etwas lebhaften Taubensuhl, dann wird es schnell einsam. Mit gutem Orientierungssinn kommen wir zu der Gipfelkuppe und dann ins Tal. Dort gibt es zwar das gleichnamige Gasthaus, aber ich hatte den Eindruck, selbst die Gäste unterhielten sich besonders leise, um ja nicht die Stille dieses Tales zu stören.

Harzofenberg
Harzofenberg

Harzofenberg - hat das mit dem Standort einer Glashütte zu tun? Ja, und auch die willkommene Pottasche fiel dort als Nebenprodukt an. Nicht weit ist der Berg von Eußerthal entfernt und bietet sich als Rundweg an. Ganzjährig ist die Strecke zu gehen, auch deshalb weil auf halber Strecke die ganzjährig geöffnete Böchinger Hütte wartet. Sie ist aus der damaligen Zeit übrig geblieben. Sie bietet im Besondern die klassischen Pfälzer Spezialitäten an, die den früheren Bergleuten bestimmt nicht immer winkten.

Roßberg (Pfalz)
Roßberg (Pfalz)

Der Roßberg ist die nördliche Fortsetzung des bekannten Orenberges. Der Start für diese Tour ist aber auf der anderen Seite, nämlich im Modenbachtal. Nach längeren Passagen durch Wald und einem Gang auf dem Kamm des Berges erreichen wir die Wanderhütte "Drei Buchen". Dort ist aber noch nicht das Ende. Nach dem Abstieg ins Dernbachtal geht es noch hinauf zur Ramburgschänke und wieder zurück. Erst dann kehren wir in den Drei Buchen ein. Der Weg zurück zum Ausgangspunkt ist nicht mehr weit.

Bilder zur Wanderung

Böchinger Hütte, die erste von zwei (drei, wenn man Forsthaus Heldenstein mitrechnet) Einkehrhütten. Er kannte sie bislang nur im Winterkleid.

"Förster Friedl Schutzhütte". Die Hütte mit der Möglichkeit zur Rast steht nur wenig unterhalb der Walsheimer Hütte. Dort mündet auch die Querverbindung von der Böchinger Hütte ein.

 

 

 

 

 

 

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