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Wanderungen

Brandenkopf



Brandenkopf

Brandenkopf im Mittleren Schwarzwald (Kinzigtäler) - entspannende Tour trotz großer Wanderstrecke (16 km) und beachtlicher Höhendifferenz (725 m). Der Berg ist mit dem 125 m hohen Funkturm, dem Aussichtturm, dem Wanderheim und zwei Windrädern reichlich bebaut, ansonsten bewaldet

Schwierigkeit:39.0mittel (27.5-40)
Tracklänge:16.0 kmlang (>15 km)
Wanderzeit:4:15 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:725 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Herrenholz270
Kohlplatz522 0:46
Nilleck (Abzw. Haslach)645 0:25
Gasthof Nillhof664 0:11
Schwarzenbachsattel784 0:29
Windrad910 0:27
Gipfel Brandenkopf (+ Turm)945 0:17
Schwarzenbachsattel784 0:23
Gasthof Nillhof664 0:21
Kohlplatz522 0:27
Parkplatz Herrenholz270 0:29
Gebirge, Lage, Karte
Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord (Kinzigtal und Nebentäler). Karte: Kompass Digital Map - Schwarzwald
Datum, Begleiter, Wetter
21.08.2013; Alleingang. Am Auf- und Abstieg bin ich etlichen Wanderern begegnet. Am Brandenkopf herrschte dann reger Betrieb durch Wanderer, Radfahrer und Autofahrer, kein Wunder, es war Ferienzeit. Sommerliches Hochdruckwetter mit wenigen Schleierwolken. Morgens noch recht frisch, später angenehm warm. Insgesamt hatte man den Eindruck eines bereits herbstlichen Tages.
Erreichte Gipfel
Brandenkopf (945 m)
Alm(en), Hütt(en):
Brandenkopf Wanderheim, , Grillhütte Herrenholz (290 m, in der Nähe des Parkplatzes). Ortschaft Nillhöfe (664 m).
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Herrenholz (nahe der Fischweiher). Navi-Adresse: Buchenwaldstraße 6A, Zell am Harmersbach. GPS-Koordinaten: N = 48�20�45��, E = 08�05�07��.
Vom Parkplatz zu den beiden Fischweihern, an der Grillhütte vorbei, nach Osten auf einen Steig im Wald gehen. Nach der Einmündung auf die Fahrstraße nach rechts weiter, dann nach links auf die Forststraße (Schranke). Bis zum Kohlplatz am Ende des Waldes auf dieser Straße bleiben ("Hansjakobweg"). Geradeaus durch die offene Flur, dann wieder in den Wald gehen. Am Nilleck links abbiegen zur Ortschaft Nillhöfe. Durch die Ortschaft geradeaus den "Nillsattelweg" bis Schwarzenbachsattel gehen. Anschließend geradeaus den Abkürzungssteig (teilweise sehr steil) bis zum Windrad hoch und weiter zum Gipfel des Brandenkopfes. Auf dem Rückweg den steilen Pfad nördlich umgangen, ansonsten gleiche Strecke.
Anmerkungen:
Vor dieser Tour hatte ich etwas Respekt, weil mir die Strecke und Höhe doch recht beachtlich erschienen. Aber es war dank der gleichmäßig ansteigenden, guten Wege und der Abwechslung von Wald und offener Flur am Ende doch recht kurzweilig und entspannend. Der Brandenkopf ist wegen des Wanderheimes und des Aussichtsturmes - und natürlich auch wegen der öffentlichen Zufahrtstraße - ein richtiges Wanderzentrum. Vom begehbaren Turm aus hat man gute Sicht über den relativ "flachen" mittleren Schwarzwald. Ob allerdings die Richtungshinweise auf den Tafeln nach Berlin, Paris und anderen entfernten Orten nötig sind, mag man bezweifeln.

Bilder zur Wanderung

Auf dem Brandenkopf gibt es neben dem Wanderheim auch einen etwa 30 m hohen Aussichtsturm, der bestiegen werden kann. Er bietet eine sehr gute Rundumsicht über den mittleren Schwarzwald.

Auch zwei Windräder stehen auf dem Berg. Überraschenderweise geht selbst von dem größeren Rad eine kaum nennenswerte Lärmbelästigung aus. Über die optische Beeinträchtigung lässt sich ohnehin gut streiten.

Im Norden des Brandenkopfes liegt das Harmersbachtal (ein Nebental zum Kinzigtal) mit Oberharmersbach.

Auf halber Strecke zum Brandenkopf liegt auf einer offenen Fläche die Ortschaft Nillhöfe mit dem Gasthaus Nillhof.

Unweit des Parkplatzes im Tal steht die feudale Grillhütte "Herrenholz". Sie hat einen gemauerten Grillofen und massive Tische und Bänke und wird wohl häufig für Feste u. dgl. genutzt.

Ebenfalls in der Nähe des Parkplatzes befinden sich zwei Fischweiher. Ob sie aber noch als solche genutzt sind, kann man bezweifeln.

Überall in der Flur sieht man Feldkreuze, Bildstöcke und andere religiöse Kleindenkmäler. Der Schwarzwald verlangte von seinen Bewohnern schon immer religiöse Gläubigkeit, die ein Teil der Überlebensstrategie war.

Neu angelegte Agro-Forst-Fläche. "Agro-Forst" bedeutet, dass landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Nutzung auf der gleichen Fläche erfolgen. Dazu pflanzt man meist Edelhölzer (Nussbaum, Edelkastanie, Ahorn, Eibe u.a.) in weitem Abstand, der die bisherige Nutzung nur wenig beeinträchtigt. Dafür kann man in 60 – 80 Jahren dann wertvolle Hölzer ernten.

 

 

 

 

 

 

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