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Wildseemoor



Wildseemoor

Wildseemoor - eine gemütliche und lehrreiche Wanderung durch das Naturschutzgebiet Wildseemoor auf dem Dach des Nordschwarzwaldes nahe Bad Wildbad mit Einkehr in der Grünhütte

Schwierigkeit:24.3leicht (<27.5)
Tracklänge:12.5 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:4:05 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:183 mgering (0-400 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Kaltenbronn863
Helenahütte915 0:26
Jägerschaukel909 0:25
Weißensteinhütte883 0:17
Grünhütte837 0:20
Schäferweghütte825 0:18
Weißensteinhütte883 0:17
Leonhardhütte844 0:41
Parkplatz Kaltenbronn863 0:53
Gebirge, Lage, Karte
Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord; Kaltenbronn, Bad Wildbad, Gernsbach. Karte: Kompass Digital Schwarzwald
Datum, Begleiter, Wetter
03.10.2013; Renate, Renate und Uwe haben mich begleitet. An diesem Tag waren auf dieser Tour ganze Völkerscharen an Wanderern aller Art unterwegs. Kein Wunder: es war Feiertag und wir hatten gutes Wanderwetter. Es herrschte herbstliches Wanderwetter mit etwas Schleierbewölkung, die am Nachmittag zunahm. Die Temperaturen waren sehr frisch. Die Sicht war nicht gut, aber ohne Bedeutung, da man kaum nennenswerte Fernblicke hat (Ausnahme: ein Blick von der Jägerschaukel nach Dobel ist möglich).
Erreichte Gipfel
Kein Gipfel erreicht. Der höchste Punkt ist mit 914 m der etwas abseits der Route liegende Hornberg.
Alm(en), Hütt(en):
Grünhütte , Helanahütte (915 m), Weißensteinhütte (883 m), Schäferweghütte (825 m) und Leonhardhütte ( 906 m).
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Infozentrum Kaltenbronn; GPS-Koordinaten: N = 48�42�23��, E = 08�25�57��. Es gibt an der Zufahrt aus Richtung Gernsbach etliche weitere, sehr große Parkplätze, von denen aus direkte Strecken zum Naturschutzgebiet möglich sind.
Vom Parkplatz den Wegweisern nach etwas auf der "Vogelbeerbaumallee" aufsteigen und nach rechts weitergehen. An der ersten Abzweigung links halten und auf dem Postweg über die Helenahütte und später auf dem Oberen Hornweg das Naturschutzgebiet bis zur Weißensteinhütte in großem Bogen umrunden. Von dort nach Nordwesten zur Grünhütte gehen. Auf dem Rückweg ab der Hütte dem linken, etwas unauffälligen Weg bis zur Schäferweghütte folgen und zur Weißensteinhütte zurück gehen. Dort nach links auf einen Pfad in den Wald wechseln, der etwas später zum Holzbohlensteig wird und am Wildsee vorbei durch das Wildseemoor führt. Am südlichen Ende steht eine weitere Hütte, die Leonhardhütte, mit Informationstafeln. Anschließend dem direkten Weg (Manneslohweg) nach Kaltenbronn zurück folgen.
Anmerkungen:
Es ist eine Wanderung ohne das für mich eigentlich sehr wichtige Ziel, nämlich einen Berg zu ersteigen. Es geht mit nur wenigen Höhenmetern auf einer Hochfläche des nördlichen Schwarzwaldes durch das Naturschutzgebiet "Wildseemoor". Es handelt sich ein großes Gebiet, das mit guten Wegen, etlichen Schutzhütten, vielen Infotafeln und sonstigen lehrreichen Hinweisen durch den Naturschutz entsprechend aufgemotzt ist. Man kann es durchaus als gutes Beispiel werten, was man über die Entstehung und Bedeutung von Mooren wissen sollte. Insofern war es also eine recht kurzweilige Wanderung, für die wir deutlich mehr Zeit benötigten, als es bei regulärem Gehen erforderlich wäre. Mein Eindruck war, dass viele Wanderer sich für dieses Gebiet mit seinen Aussagen besonders interessierten. Für viele ist aber ein anderes Ziel die Wanderung zur Grünhütte gewesen, die ganzjährig geöffnet hat und deren Gastronomie weithin als sehr gut gilt. Kaltenbronn selbst ist im Sommer für die Touristen eher uninteressant. Das mag im Winter anders sein, wenn der Skilift in Betrieb ist.

Bilder zur Wanderung

Ein schmaler Holzsteig führt durch das große Moor; klar das muss sein. Wenn sich aber zwei Kinderwägen begegnen, was nicht selten ist, gibt es ein Problem.

Rund um das Gebiet sind etliche Schutzhütten verteilt. Eine davon ist eine Diensthütte, auch Saatguthütte genannt. Offenbar ist es der Stützpunkt für die Gewinnung von forstlichem Saatgut.

Leonhardhütte, direkt am südlichen Eingang in den Moorsteig. Sie steht auf einem freien Platz, hat viele Infotafeln und ein Schaukelband für Kinder.

Weißensteinhütte, sie liegt am nördlichen Ende des Moorsteiges, auch sie ist als Kreuzungspunkt entsprechend besucht.

Schäferweghütte. Im Gegensatz zu den vorher genannten Hütten liegt sie etwas abseits der Hauptroute und prompt kommt dort niemand mehr vorbei.

Moorbaum: ein senkrechter Pfahl mit Markierungen zeigt den zeitlichen Verlauf der Moorbildung. Nach meiner Rechnung sind das weniger als 0.5 mm/Jahr.

Jägerschaukel; sie seht etwas abseits des Weges und wird dadurch leicht übersehen. Macht nichts, denn die Aussicht nach Norden ist ohnehin fast zugewachsen.

Nahe dem Infozentrum Kaltenbronn gibt es ein Gatter mit Rothirschen. In der Mitte lässt es sich ein kapitaler Bock gut gehen, so wie ich gezählt habe, ein 12-Ender.

Wanderung im Herbst – dazu gehören auch Pilze. Neben vielen anderen konnte man auch den König der Pilze, den Steinpilz finden.

Nahe am Infozentrum gibt es einige recht alte Vogelbeerbäume. Sie sind stark vermoost und werden es wohl nicht mehr lange machen; auch das ist Natur und man muss das anerkennen.

Skihang in Kaltenbronn. Der recht kleine, aber bekannte Ort besteht eigentlich nur aus einem Hotel und zwei weiteren Häusern. Im Sommer ist das Gelände am Berg natürlich ohne Bedeutung.

 

 

 

 

 

 

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