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Almen und Berge

Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Roßberg (Pfalz)



Roßberg (Pfalz)

Roßberg - waldreiches Wandergebiet am "Keschdeweg". Der Berg ist die nördliche Fortsetzung des Orensberges. Neben der Strecke rund um die Hütte "Drei Buchen" schafft man locker noch einen Abstecher zur Ramburg westlich von Dernbach.

Schwierigkeit:37.8mittel (27.5-40)
Tracklänge:13.5 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:4:20 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:780 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.

Markante Punkte Höhe (m) üNN Gehzeit (h:min)* Entfernung (km)
Parkplatz Ziegelbach279
Schutzhütte Dreimärker446 0:30
Gipfel Roßberg637 0:30
Drei Buchen, PWV-Hütte419 0:35
Ramberg (Ortsmitte)266 0:25
Ramburg (Ruine)436 0:45
Ramburgschänke400 0:15
Ramberg (Ortsmitte)266 0:20
Drei Buchen, PWV-Hütte419 0:30
Parkplatz Ziegelbach279 0:30

(*) Die Zuordnung von Gehzeit und Wegstrecke erscheint manchmal nicht plausibel. Das liegt zum einen daran, dass man auf guten, ebenen Wegen rascher vorankommt, als auf holprigen Pfaden im Steilgelände und zum anderen daran, dass manchmal kleinere Pausen dabei sind, manchmal nicht.

Gebirge, Lage, Karte
Naturpark Pfälzer Wald, Oberhaardt. Die Tour geht im Grunde rund um Dernbach. Karte: Topografische Karte Naturpark Pfälzer Wald, Blatt 6
Datum, Begleiter, Wetter
04.10.2011; Alleingang. Über den Roßberg war ich alleine und auch am aufstgieg zur Ramburg. An den Hütten konnte man dann doch einige Wanderer antreffen Spätsommerliches Hochdruckwetter sorgte für viel Sonnenschein. Aufgrund der späten Jahreszeit herrschten trotzdem angenehme Temperaturen: der Herbst ist halt doch eine bevorzugte Wanderzeit.
Erreichte Gipfel
Rosskopf (637 m), Ramburg (436 m)
Alm(en), Hütt(en):
Drei Buchen (Ramburg), Ramburgschenke, Schutzhütte Dreimärker (446 m)
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Ziegelbach (L506); Navi-Adresse: Buschmühle, Weyher in der Pfalz, 2 km weiter im Modental. GPS-Koordinaten: N = 49°16'13", E = 08°02'48".
Vom Parkplatz zunächst nahe der Kreisstraße nach Westen (roter Punkt), dann Abzweigung nach links und bergauf zur Schutzhütte "Dreimärker". Auf einem nicht markierten Pfad weiter bergauf zum Gipfel (Doppelkuppe) des Roßberges. Auf der Kammschneise nach Westen bergab, später etwas rechts halten zur PWV-Hütte "Drei Buchen". Von dort bergab auf einem Pfad, der später auf den Keschdeweg trifft. Weiter bergab bis Ramberg. Im Ort links, nach etwa 200 m rechts durch einen Wiesenhang, später durch den Wald über die Ramburgschänke bis zur Burgruine Ramburg. Rückweg zur Ramburgschänke und nach Ramberg. Aufstieg zur "Drei Buchen Hütte". Am Waldrand Abkürzung nach links (Weinpfad) gehen, später Abkürzung nach rechts direkt zur Hütte. Anschließend nach Norden zur Kreisstraße (Parkplatz Drei Buchen), rechts abzweigen und dem Pfad mit dem roten Punkt folgen, zurück bis zum Parkplatz.
Anmerkungen:
Der Roßberg ist einer der höchsten Berge im Pfälzer Wald, trotzdem völlig bewaldet und damit ohne freie Sicht. Der Weg zum Gipfel ist nicht markiert und kaum begangen. Nur wer Wert darauf legt, auf dem Gipfel eines Berges zu sein, sollte dort hinaufgehen. Neben dem Roßberg erreicht man auf dieser Tour auch noch den Ramberg, es geht also mehrfach bergauf und bergab. Aber die Burgruine mit der guten Aussicht und zwei Berghütten lohnen die Strecke allemal. Große Teile davon geht man auf dem "Keschdeweg" also durch Esskastanien-, Buchen- und Eichenwälder. In dieser Jahreszeit ist es ein Erlebnis, ständig die Geräusche der abfallenden Früchte dieser Bäume zu hören. Theoretisch könnte man sogar davon getroffen werden, was im Falle der Esskastanien durchaus schmerzhaft wäre. Eine Alternative zur Vermeidung des unbequemen Weges über den Gipfel des Roßberges ist es, von der Schutzhütte "Dreimärker" nach Süden zur "Landauer Hütte" und über die Burgruine Neuscharfeneck zur "Drei Buchen Hütte" zu gehen.

Benachbarte Wanderungen

Harzofenberg
Harzofenberg

Harzofenberg - hat das mit dem Standort einer Glashütte zu tun? Ja, und auch die willkommene Pottasche fiel dort als Nebenprodukt an. Nicht weit ist der Berg von Eußerthal entfernt und bietet sich als Rundweg an. Ganzjährig ist die Strecke zu gehen, auch deshalb weil auf halber Strecke die ganzjährig geöffnete Böchinger Hütte wartet. Sie ist aus der damaligen Zeit übrig geblieben. Sie bietet im Besondern die klassischen Pfälzer Spezialitäten an, die den früheren Bergleuten bestimmt nicht immer winkten.

Orensberg
Orensberg

Keltische Vergangenheit grüßt am Orensberg westlich von Landau ganz besonders. Auf dem Gipfel ist eine Opferschale (Steinkreis mit einer Schale in der Mitte) noch recht gut erhalten und vermittelt ein Bild davon, wie die Kelten dort wohl im Kreise saßen. Ansonsten ist der etwas südlichere Aussichtsfelsen ein erstes Zwischenziel der Rundwanderung. Drei bekannte Pfälzer Hütten stehen am Weg: das Naturfreundehaus Kiesbuckel, die Landauer Hütte und unweit des Ausgangspunktes das Dernbacher Haus. Also auch diesbezüglich gilt es, die Kondition gut einzusetzen.

Wetterkreuz (Pfalz)
Wetterkreuz (Pfalz)

"Wetterkreuz" ist oftmals kein richtiger Berg, sondern ein recht massives Kreuz - meist aus Stein - an einem recht markanten Punkt in einer Berglandschaft. Dabei hat die Bezeichnung "Wetter" unmittelbare Bedeutung, nämlich als Schutz vor Unwettern. Auf einem Nebengipfel des Teufelsberges westlich von Burrweiler steht dieses Kreuz. Zwei PWV-Hütten liegen auf der Strecke eines Rundkurses: Trifelsblickhütte und St. Annahütte. Auch eine recht große und bedeutende Kirche, nämlich die St. Annakirche steht dort an der Kante der Berge zur Rheinebene.

Blättersberg
Blättersberg

Der Blättersberg ist ein Berg in der ersten Reihe der Pfälzer Berge, westlich vom Edenkoben. Sein Gipfel ist eine recht unscheinbar Kuppe und leicht zu übersehen. Weitaus wichtiger ist aber der Ludwigsturm, den man besteigen kann. Mit Ausgangspunkt in der Buschmühle lässt sich über diesen Berg eine recht schöne Rundwanderung gestalten. Besonders spannend ist dabei der Rückweg über die Rietburg mit der dortigen Höhengaststätte und die Rietaniahütte.

Kesselberg
Kesselberg

Der Kesselberg ist der zweithöchste Berg des Pfälzer Waldes. Aber er steht nicht in der ersten Reihe, sondern ist deutlich zurückgesetzt. Sein besonderes Kennzeichen ist ein sehr langer Gipfelkamm, über den ein streckenweise recht unscheinbarer Pfad führt. Viele finden den Weg zu diesem Berg nur schwer. Dazu gehört ein recht steiler Aufstieg an der Westseite ab dem Forsthaus Heldenstein und ein ähnlicher Abstieg im Osten zur Nellohütte resp. Amicitiahütte. Für eine Einkehr in Heldenstein ist es noch zu früh, auf die beiden anderen Hütten darf man sich berechtigterweise zum Abschluss der Runde schon freuen.

Werderberg (Friedensdenkmal)
Werderberg (Friedensdenkmal)

Werderberg - damit ist eher das bekannte Friedensdenkmal oberhalb Edenkoben gemeint, denn ein Berg. Der Weg dorthin beginnt am Wetzstein im Totenkopftal und führt an etlichen Naturdenkmälern vorbei. Einkehren kann man direkt in der Gaststätte am Denkmal oder an der etwas nördlicher liegenden Kropsburg. Dann aber wird es ernst, es folgt der Aufstieg über den recht steilen Kreuzweg zum Hochberg. Weiter geht es dann bergab nach Westen über die St. Martins-Hütte zu dem "Haus an den Fichten". Zum Ausgangspunkt ist es von dort nicht mehr weit.

Bilder zur Wanderung

Ramberg aus Osten

Schutzhütte Dreimärker - sie liegt zentral am Aufstieg zum Roßberg

Burgruine Ramburg

Burgkeller der Ramburg

Gipfelschneise am Roßberg

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 30.06.2030