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Steigerkopf



Steigerkopf

Steigerkopf, auch "Schänzel" genannt - der Gedenkberg für preußische Soldaten mit den Resten alter Wehranlagen

Schwierigkeit:23.9leicht (<27.5)
Tracklänge:8.8 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:20 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:420 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Hüttenbrunnen 368
Sattel Lolosruhe574 0:40
Steigerkopf (Schänzelturm)614 0:20
Forsthaus Heldenstein485 0:25
Steigerkopf (Schänzelturm)614 0:30
Benderplatz552 0:15
NFH Am Steigerkopf396 0:40
Parkplatz Hüttenbrunnen368 0:30
Gebirge, Lage, Karte
Naturpark Pfälzer Wald, Oberhaardt. Karte: Topografische Karte, Blatt 6, Naturpark Pfälzer Wald.
Datum, Begleiter, Wetter
07.03.2012; Hansjürgen und Helmut haben mich begleitet. Ansonsten waren trotz der frühen Jahreszeit einige Wanderer unterwegs, vor allem die Hütten waren voll mit Gästen. Trockenes, leicht diesiges Wetter; für die Jahreszeit angenehme Temperaturen.
Erreichte Gipfel
Steigerkopf (614 m)
Alm(en), Hütt(en):
Heldenstein Forsthaus, Steigerkopf NFH, Hüttenbrunnen, Benderhütte (Schutzhütte)
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz PWV Hüttenbrunnen; Navi-Adresse: Schänzelstraße 2, Edenkoben. GPS-Koordinaten: N = 49°18´04´´, E = 08°02´04´´.
Vom Parkplatz am Hüttenbrunnen die Straße überqueren und in westlicher Richtung der Markierung "rotes Kreuz" bergauf bis zum Sattel Lolosruhe folgen. Dabei kann man entweder auf dem markierten Pfad oder auf der parallel verlaufenden Forststrasse gehen. Am Sattel die Strasse überqueren und in südwestlicher Richtung leicht ansteigend bis zum Steigerkopf gehen, dessen Gipfel der Schänzelturm ist. Weiter in westlicher Richtung bergab bis zum Forsthaus Heldenstein. Zurück zum Steigerkopf und in südöstlicher Richtung bis zum Benderplatz. Talwärts bis zum Naturfreundehaus Steigerkopf, zunächst auf der Forststrasse, später auf dem Pfad entlang des Tiefenbaches, der auf 440 m Höhe seinen Ursprung hat. Nach dem Naturfreundehaus wieder am Tiefenbach entlang bis zum Parkplatz.
Anmerkungen:
Es war eine kleine Tour mit gut drei Stunden gemütlicher Wanderzeit und etwa 400 Meter Höhendifferenz; zum Saisonauftakt gerade recht. Dabei erfährt die Tour eine beachtliche Aufwertung dadurch, dass man an drei Hütten vorbeikommt an denen man einkehren kann (Ruhetage beachten!). Das Forsthaus Heldenstein und das NFH Steigerkopf haben wir von innen gesehen und dort viel Spaß gehabt. Für einen Besuch im Hüttenbrunnen hat diesmal die Kondition nicht mehr gereicht (ich war aber auf einer anderen Tour schon einmal dort). Den Steigerkopf zieren ein begehbarer Aussichtsturm (Schänzelturm) und vier Schanzen. Die Schanzen waren Befestigungsanlagen eines preußischen Heeres, das 1794 gegen die französischen Revolutionstruppen leider erfolglos gekämpft hat (siehe auch WIKIPEDIA). Hundert Jahre später hat man zum Gedenken an die gefallenen Soldaten den Turm und die Gedenksteine errichtet. Allein dieser Anlagen wegen und dem damit verbundenen Blick in die Geschichte lohnt sich der Weg dorthin. Besonders auffallend war, dass die Forstverwaltung im abgelaufenen Winter einen umfangreichen Holzeinschlag durchführte und die Stämme - sauber sortiert nach Holzart und Nutzungsgruppe - an die Forstwege zum Abtransport ausgesetzt hat. Diese Beobachtung gilt auch für viele andere Forstbezirke.

Bilder zur Wanderung

Heldendenkmal für die 1794 gefallenen preußischen Soldaten im Kampf gegen französische Revolutionstruppen.

Neue Schutzhütte am Benderplatz. Die Wandervereine sind bemüht, ihre Strecken und Einrichtungen zu pflegen und attraktiv zu halten.

Am Besuchstag gastierten die "Grumbeerschmuggler", eine Pfälzer Band, im Naturfreundehaus Steigerkopf. Sie spielen und singen bekannte Lieder mit Mundarttexten u.a.

Den Schänzelturm kann man begehen. Allerdings wird er mit seinen 13 m Höhe von vielen Bäumen überragt; die Aussicht ist nur nach Westen gut.

 

 

 

 

 

 

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