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Scheichenberg



Scheichenberg

Scheichenberg - schon mal gehört? Es ist ein recht unbekannter und auf den ersten Blick auch nicht so spannender Gipfel in den östlichen Chiemgauer Bergen. Er steht westlich der Weißen Traun resp. westlich von Eisenärzt und Ruhpolding. Als höchster Gipfel in dieser Gruppe erlaubt er deshalb eine gute Fernsicht, vor allem zum Hochfelln. Der Gang über den langgezogenen Kamm ist Teil einer Runde um die Hocherbalm herum. In eigener Sache: statt des gegangenen Rundweges wird nur der Aufstieg von Westen empfohlen mit dem Rückweg auf der gleichen Strecke (siehe Anmerkungen). Im Bild: Blick auf den Endanstieg zum Gipfel des Scheichenbergs. Ein Karrenweg führt hinauf, der aber deutlich erkennbar schon lange nicht mehr so genutzt wird (Erstwanderung: Oktober 2022)

Abstract
Der Scheichenberg ist einer von jenen Gipfeln, die westlich der "Weißen Traun" zwischen Siegsdorf und Ruhpolding den östlichen Teil der Chiemgauer Berge ausmachen. Im Grunde sind er und die andern aber nur Vorberge zum bekannten Hochfelln. Sie alle sind weitgehend unbekannt und werden daher wenig besucht. Aber es führt ein recht gutes Wandernetz durch die Gegend mit dem Ausgangspunkt in Maria Eck.
Der Scheichenberg ist mit seinen 1243 Metern der höchste Gipfel in diesem Gebiet. Ab Maria Eck zu ihm aufzusteigen ist möglich, aber doch etwas lang und anstrengend. Besser ist es von Süden her ab der Steinbergalm loszugehen. Kernteil der Tour ist der langgezogene Gipfelkamm, der immer wieder eine gute Fernsicht nach Süden und Westen erlaubt. Es ist möglich, dort einen Rundweg zu gehen mit Aufstieg von Westen, Abstieg nach Süden und Osten, einschließlich Rückkehr über die Hocherbalm. Der zweite Teil ist aber nicht zu empfehlen, denn der frühere, sicher gut zu gehende Pfad bzw. Karrenweg durch den Wald existiert nur mehr als kaum genutzter Viehtrieb, ist schwer zu finden und erweist sich an vielen Stellen als arg versumpft.
Wesentlicher Grund für den Aufstieg zu diesem Berg war der Besuch der neu aufgestellten Hocherbalm. Sie hat nach langer Zeit die gastronomische Verpflegung von Wanderern wieder aufgenommen. Es ist aber sinnvoll, sie lediglich aus Westen kommend zu besuchen und auch so wieder zurück zu gehen.
Schwierigkeit:23.3leicht (<27.5)
Tracklänge:10,0 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:20 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:331 mgering (0-400 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.

Markante Punkte Höhe (m) üNN Gehzeit (h:min)* Entfernung (km)
PP Steinbergalm1003
Waldrand1019 0:120,80
Beginn Forststraße1001 0:110,60
Abzw. Karrenweg1050 0:181,10
Dreieck Tangente1181 0:301,00
Gipfel Scheichenberg1243 0:221,20
Dreieck Tangente (2)1181 0:181,20
Einmü. Straße Haargaßalm1140 0:161,20
Abzw. Viehtriebsteig1104 0:120,60
Waldrand Hocherbalm1092 0:300,80
Hocherbalm1036 0:280,50
PP Steinbergalm1003 9:151,00

(*) Die Zuordnung von Gehzeit und Wegstrecke erscheint manchmal nicht plausibel. Das liegt zum einen daran, dass man auf guten, ebenen Wegen rascher vorankommt, als auf holprigen Pfaden im Steilgelände und zum anderen daran, dass manchmal kleinere Pausen dabei sind, manchmal nicht.

Gebirge, Lage, Karte
Chiemgauer Alpen, Untergruppe: östliche Chiemgauer Berge, Hochgern/Hochfelln. Talorte sind Ruhpolding bzw. Siegsdorf und Eisenärzt. Karten: Kompass Wanderkarte Nr. 10 (1:50000) "Chiemsee-Chiemgauer Alpen"; bzw. AV Digital 2016 (USB Edition) 3D, "Chiemgauer Alpen Mitte", bzw. GPS Garmin Oregon 600, TransAlpin V4 oder TOPO Deutschland V7 Pro.
Datum, Begleiter, Wetter
07.10.2022; Die Tour ging ich alleine und das im wortwörtlichen Sinne. Am Aufstieg kam mir lediglich ein anderer Wanderer entgegen. Andere Personen waren lediglich gleich am Anfang mit dem Ziel "Bründlingalm" unterwegs und auch auf der Hocherbalm bzw. Steinbergalm herrschte guter Betrieb. Es war einer jener Tage, die man gemeinhin als "Goldener Oktober" bezeichnet. Über 800 Meter Höhe gab es strahlenden Sonnenschein, darunter lag immer wieder etwas Nebel. Allerdings behinderte leichter Dunst die Fernsicht etwas. Die Temperatur bewegte sich in angenehmen Bereichen, der wind hatte keine Bedeutung.
Erreichte Gipfel
Der höchste Punkt der Tour ist der Gipfel des Scheichenbergs mit 1243 Metern. Eine Dominanz von 220 m besteht zum 1462 m hohen Strohnschneid, der in südwestlicher Richtung 2,2 km Luftlinie entfernt ist. Alle anderen Berge nach Osten in Richtung Maria Eck sind niedriger. Der deutlich höhere (und bekanntere) Hochfelln steht noch etwas weiter entfernt in westlicher Richtung.
Alm(en), Hütt(en):
Hocherbalm, Steinbergalm , Bezüglich anderer Hütten hatte ich gehofft, einen Blick auf die Scheichenbergalm zu bekommen. Es ist eine Selbstversorgerhütte. Aber sie liegt zu weit hinter der Kuppe am Ende der Straße zur Haargaßalm, auf die ich bei meinem Abstieg traf. Es wäre ein zusätzlicher Hin- und Rückweg zu ihr gewesen, den ich mir dann letztlich sparte.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz an der Steinbergalm (3 Euro Gebühr oder Verrechnung mit einer Einkehr in der Alm). Navi-Adresse: Steinbergalm 1, D-83324 Ruhpolding. Koordinaten: N = 47.768926, E = 12.591941; Geographische Daten: N = 47°46'08.1'', E = 12°35'31.0''; UTM-Daten: Z = 33T, E = 319574, N = 5293426; Gauß-Krüger: R-E = 4544467.753, H-N = 5292466.769. Zur Steinbergalm fährt trotz guter Straße kein öffentliches Verkehrsmittel hoch. Eine Anreise mit dem ÖPNV wäre aber mit einer Änderung der Wanderstrecke möglich: nach Bergen und von dort mit der Seilbahn zur Mittelstation. Nach einem kurzen Abstieg in Richtung Steinbergalm kommt man kurz vorher auf die ohnehin zu gehende Strecke.
Die zu gehende Strecke beginnt am hinteren Ende des Parkplatzes mit einigen Treppenstufen hinauf zu dem recht guten Gehweg in Richtung Wald. Nach einem Zaundurchlass kommen wir zur Abzweigung zur Hocherbalm, gehen aber nach links. Im Wald folgen wir dem Wegweiser "Maria Eck" nach rechts auf einen Steig, der uns nach etwa 10 Minuten auf die Forststraße aus dem Tal bringt. Dort gehen wir nach rechts bergauf, erneut dem Wegweiser "Maria Eck" nach. Es ist das letzte Mal auf der ganzen Runde, dass wir Wegweiser oder Markierungen antreffen. Es ist also der Gang nach der Karte nötig bzw. der Orientierung wird gebraucht. Nach einer Weile zweigt ein Karrenweg im spitzen Winkel zurück nach rechts ab. Nach einer Linkskurve geht er im großen Bogen rechtshaltend hinauf bis zu einer undeutlichen Abzweigung nach rechts. Wir bleiben aber geradeaus und kommen direkt zum Ende dieses Weges, gleichbedeutend mit dem Gipfel des Scheichenbergs. Der weitere Weg führt uns wieder zurück zu der genannten Abzweigung, die als Tangente etwas unterhalb des Kammes nach Osten verläuft und später nach Süden auf die Forststraße trifft, die von der Haargaßalm kommt. Leider ist dieser ursprüngliche Weg wohl seit vielen Jahren nicht mehr genutzt und durch umgestürzte Bäume, Zuwuchs und totale Versumpfung nach wenigen Metern nicht mehr begehbar. Ich suchte mir daher meine Strecke etwas südlicher im Wald weglos nach Osten. Eine erkennbare Schneise, auf der noch Reste eines Weidezaunes zu sehen waren, brachte mich dann ist Tal. Nun folgte ein Stück auf der guten Straße nach Osten, ehe die Abzweigung nach rechts in Richtung Hocherbalm kommt. Aber aufpassen: der gut sichtbare Weg ist der falsche. Richtig ist es, etwa 20 Meter vorher auf einen äußerst schlecht auszumachenden Viehsteig zu gehen. Er führt in vielen Windungen und mit Überquerung von drei kleinen Bächen nach Westen, oftmals nur durch alte Trittspuren der Tiere zu erkennen. Dabei geht es erneut immer wieder über sumpfige Stellen. Nach dem Austritt aus dem Wald ist die Alm bereits zu sehen, der Weg dahin geht aber erst noch sehr mühsam über die freie Weidefläche weiter. Direkt an der Alm ist dann der Weg endgültig versperrt; es hilft nur das Klettern über den Zaun. Der weitere Rückweg zum Parkplatz ist dann kein Problem mehr.
Anmerkungen:
Es ist das erste Mal in der langen Liste meiner Wanderungen, dass ich die tatsächlich gegangene (und beschriebene) Strecke nur teilweise empfehlen kann. Obwohl die fraglichen Wege in Wanderkarten eingezeichnet sind, auch in neueren Digitalkarten, existieren sie faktisch nicht mehr. Die Tangente unterhalb des Kammes und der Rückweg durch den Wald zur Alm sind absolut unzumutbar. Es kommt also nur der Aufstieg von Westen zum Scheichenberg mit gleichem Rückweg in Betracht. Das ist dann aber eine sehr schöne Route, weil sie absolut ruhig und störungsfrei ist. Es ist also der Berg für einsames Wandern schlechthin. Üblicherweise ist erst der Berg das Ziel, dann suche ich mir eine passende Alm. Diesmal war es umgekehrt. Die Hocherbalm sah ich bereits bei einer früheren Wanderung zum Hochfelln etwas abseits stehen. Sie hatte aber damals sichtlich nicht für eine Einkehr geöffnet, deshalb ging ich auch nicht hin. Das ist jetzt anders. Das stolze, imposante Anwesen hat seit 2018 gewaltig aufgerüstet und ist jetzt für Gäste geöffnet, samt einer Schaukäserei. Also musste ein Grund her, zu ihr eine eigenständige Wanderung durchzuführen. Sie fand ich dann - mit dem Ausgangspunkt an der Steinbergalm - recht schnell in einem Besuch des wenig bekannten Scheichenberg. Lohnend ist Berg auf alle Fälle: Neben der recht guten Fernsicht am Kamm hat er trotz allem ein eigenes, kleines Gipfelkreuz und ein Gipfelbuch. Es war allerdings arg nass. Vielleicht schaffen es seine Freunde irgendwann, ein regensicheres Behältnis anzubringen. Der Berg hätte das verdient.

Benachbarte Wanderungen

Hochfelln
Hochfelln

Hochfelln und Hochgern, das sind neben der Kampenwand die drei bekanntesten Gipfel der Chiemgauer Berge. Den Hochgern muss man in jedem Falle zu Fuß hochgehen, denn er hat keine Seilbahn, die anderen beiden schon. Wer auf sich hält, der geht auch den Hochfelln hinauf, zumindest ab der Steinbergalm. Unten, unterwegs, und auch oben warten dann Einkehrmöglichkeiten. Falls sich eine Gruppe mit Fußkranken aufgemacht hat, besteht für sie in der Mittelstation die Möglichkeit zum Einsteigen in die Seilbahn. Oben trifft man sich dann wieder.

Almentour Bründling
Almentour Bründling

Bründling - das ist die mächtige Ostflanke des Hochfellns. Eine Vielzahl von Almen und Einkehrhäusern ist dort angesiedelt, von der Steinbergalm über die Gleichenbergalm bis zum Hochfellnhaus und auch die drei Almen im zentralen Teil. Man kann nicht alle auf einer Wanderung besuchen. Wenn man den ersten Teil schon in der Wanderung "Hochfelln" erreicht hat, bedarf es für die zweite Wanderung eines anderen Namens. Und der ist dann schnell gefunden: "Almentour Bründling". Denn zur Bründlingalm zählen unmittelbar drei Hütten: Bründlingalm, Öder-Kaser, Bachmann-Kaser.

Weisse Achen-Tal
Weisse Achen-Tal

Das "Weisse-Achen-Tal" trennt den Hochgern vom Hochfelln. Durch das steile Tal mit dem wilden Fluss geht der Ostaufstieg zum Hochgern oder in Richtung Eschelmoosalm und im weiteren sogar nach Urschlau oder zur Röthelmoosalm. Knapp unter dem Hochgern liegt die Bischofsfellnalm und ein Stück tiefer die Hinteralm. Beide lassen sich mit einer kleinen Runde verbinden. Ein Gipfel im klassischen Sinne steht nicht auf dieser Tour. Aber das muss ja nicht jedes Mal so sein.

Jochbergalmen-Runde
Jochbergalmen-Runde

Drei Kaser sind es, die zu den Jochbergalmen zählen, allesamt als Brotzeitalmen genutzt: Mesnerkaser, Bachmannkaser und Auerkaser. Östlich von Unterwössen stehen sie in unmittelbarer Nähe zueinander, südlich des Hochgerns. Der einfachste Aufstieg geht durch das Kaltenbachtal, den man zu einer Runde mit Abstieg über die Rechenbergalm ausweiten kann. Sofern noch Bedarf besteht, wartet das "Dampfschiff", ein recht exponierter Felsen, auch noch auf einen Besuch.

Almentour Zwölferspitz
Almentour Zwölferspitz

Der Zwölferspitz ist der westliche Nebengipfel des Hochgerns. Recht garstig ist er und lässt nur ungern Wanderer zu sich hinauf. Aber man kann ihn umrunden und daraus eine richtige Almenrunde machen. Es beginnt in Marquartstein und geht über die Schnappenkirche zur Staudacheralm. Nach der Einkehr geht es hoch zum Hochgern und auf seiner Südseite wieder runter. Das Hochgernhaus, das Enzianstüberl, die Moieralm und die Agersgschwendtalm warten dann noch auf Besucher.

Hochgern
Hochgern

Der Hochgern und sein östlicher Nachbar, der Hochfelln, sind unstrittig die Könige der Chiemgauer Berge. Beide sin deutlich über 1700 mhoch und ringsum mit Almen gut bestückt. Eines aber unterscheidet sie ganz besonders: auf den Hochfelln kann man mit der Bahn fahren, Fuß gehen. Der einfachste Aufstieg geht ab Marquartstein über die Agersgschwendtalm und das Hochgernhaus hoch. Eine herrliche Fernsicht ist dann der Lohn für die etwas anstrengende, aber völlig ungefährliche Strecke.

Haaralmschneid
Haaralmschneid

Der Haaralmschneid ist ein Berg mit einer langgezogenen Gipfelkuppe westlich von Ruhpolding. Der Hauptaufstieg geht von Süden hinauf, Ausgangsort ist Urschlau. Dabei kommt die besondere Herausforderung erst am Ende, denn der Südhang ist eine riesige, steile Weidefläche, die etliche Schweißtropfen kostet. Daneben ist dieses Gebiet auch von Bedeutung, weil dort Untersuchungen zur Weidenutzung laufen und weil das Wasser mit einem besonderen System, einem hydraulischen Widder, hoch gepumpt wird.

Bilder zur Wanderung

Das Höhenprofil dieser Wanderung beginnt zunächst leicht ansteigend bis zum Waldrand und geht anschließend bergab bis zur Forststraße. Dann aber wird es ernst, es geht lange Zeit deutlich bergauf. Lediglich die letzten Meter des Kammes bis zum Gipfel sind welliges Gelände. Die Querspange südlich des Kammes ist zunächst recht flach, wird aber deutlich steiler bergab bis zur Straße, die von der Haargaßalm kommt. Recht flach geht es auch durch den Wald weiter bis zur Hocherbalm. Nach einem kleinen ebenen Stück kommt noch der letzte leichte Abstieg zur Steinbergalm.

Obwohl der Berg recht unbekannt ist und kaum Besuch bekommt, hat er ein eigenes Gipfelkreuz. Auf einem kleinen Steinhaufen steht ein kleines Holzkreuz, immerhin. Und es hat sogar ein Metallschild auf dem der Name und die Höhe eingraviert sind: "Scheichenberg 1243 m".

Unmittelbar daneben liegt ein loses Brett auf ein paar Steinen zum Sitzen. Und siehe da, darunter taucht eine Plastiktüte auf, die tatsächlich ein Gipfelbuch enthält. Viele Einträge weist es nicht auf, die meisten von Personen aus dem Chiemgau selbst. Es ist also offenkundig ein Geheimtipp.

Los geht es erst einmal auf einem recht guten Wanderweg hinter der Steinbergalm. Kein Wunder, dort gehen alle, die zum Hochfelln, resp. zur Bründlingalm weiter wollen. Am Waldrand zweigen sie nach links ab, ich aber werde rechts gehen.

Da lässt sie sich bereits sehen, die Hocherbalm mit ihrem mächtigen Gebäude. Es ist unser zweites Wanderziel für den heutigen Tag. Es fällt auf, dass die Weiden vor der Alm in einem recht guten Pflegezustand sind, dahinter sieht es etwas anders aus. Es ist ein Hinweis darauf, dass die Tiere auf getrennten Weiden stehen: die Kühe auf den besseren Weiden, die Jungtiere auf den schlechteren. Auf die Hochweide unter dem Scheichenberg kommen wohl auch nur sie für ein paar Wochen. Den Viehtrieb durch den Wald müssen demnach nur sie gehen.

Erst einmal aber geht es für uns durch den Wald, auf einem recht guten Pfad. Der Wassergraben kann mittels einer seriösen Brücke leicht überwunden werden. Kurz darauf münden wir auf die Versorgungsstraße aus dem Tal ein.

Abzweigung des Karrenweges von der Straße im spitzen Winkel bergauf. Er geht bis zum Gipfel durch. An kleinen Waldlichtungen weiter oben ist es dann etwas verwachsen.

Tangente unterhalb des Gipfelkammes. Die Trasse ist deutlich zu sehen. Gefahren ist dort schon lange keiner mehr, Fußspuren sind nur hin und wieder zu erahnen. Neben umgestürzten Bäumen und dem hohen Gras sind es vor allem nasse Stellen, die das Gehen nicht mehr erlauben. Behelfen kann man sich durch den weglosen Gang im Hochwald ein paar Meter daneben. Irgendwann sind Reste eines alten Weidezaunes vorhanden, an denen entlang man dann nach unten kommt.

Straße in Richtung Haargaßalm. Deutlich zu erkennen ist eine Abzweigung nach rechts, über die der Weg zurück zur Hocherbalm möglich ist. Es ist aber nicht der sichtbare Weg, der ist falsch! Die richtige Route beginnt etwa 20 Meter vorher mit undeutlichen Spuren über die Böschung in den Wald, so wie sie entstehen, wenn dort irgendwann Kühe laufen.

Aber genießen wir doch einfach den Blick in die Ferne. An mehreren Stellen kann man den Hochfelln sehen, mit den Gebäuden auf dem Gipfel und der Bründlingalm (drei Almen).

Auch nach Südosten ist der Blick über Ruhpolding hinweg möglich, hinüber zum Rauschberg, zum Streicher (links) und zum Unternberg (rechts im Anschnitt).

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 30.06.2030